Arbeiten

Ich liebe dieses Wort. Es hat was ehrliches. Was ehrenhaftes. Wer etwas haben möchte, muss auch etwas dafür tun. Von nichts kommt nichts, so heißt es.

Warum glauben wir aber, es sollte anders sein?

 

Arbeiten ist gut

In der Gesellschafft exerziert ein schädlicher Glaubenssatz. Dieser besagt das Arbeiten sei etwas schädliches. Es wird nicht direkt ausgesprochen, aber in der Hierarchie der Arbeitsphäre, wird zur den Arbeitern nach unten geguckt. Ich habe mich mein ganzes Leben an diesen Glaubenssatz gehalten. Ich war nicht faul, im Gegenteil. Aber ich war kein Fan von ehrlicher Arbeit. Stattdessen habe ich immer meine Leidenschaften ausgelebt. Ich wurde selbstständiger Künstler. Ich wollte der normalen Arbeit irgendwie immer fernbleiben und es immer leicht haben. Und es ging auch eine ganze Weile echt gut, aber ich sah darin kein weiteres Potential mehr mich wirklich zu entfalten. Schließlich verändert man sich ja und entwickelt sich weiter. Mir wurde das regelmäßige Gehalt wichtiger, als dem Geld hinterher zu rennen. Außerdem wird man Erwachsen, man kann nicht sein Leben lang die gleichen Interessen haben. Darum hat sich meine Perspektive um meinen Standpunkt gedreht und ich habe einen Job angenommen.

Ist es eine Dauerlösung?  Nein.

 

Dafür habe ich eine neue Freude im bloggen gefunden und in der Möglichkeit mir Ersparnisse anzuhäufen und diese zu Investieren. Ich möchte mein Geld für mich arbeiten lassen. Ganz zusätzlich neben der Arbeit. Ich habe angefangen mich neben der Arbeit in diesen Themen einzulesen und mir macht das mehr Spaß, als alles was ich bisher gemacht habe. Deswegen möchte ich das hier auf dem Blog auch einfach mit allen teilen. In den USA ist es ganz normal, dass man Erspartes investiert und von Dividenden lebt. Sie sichern sich eigenständig für das hohe Alter ab, und manche werden dabei so erfolgreich, dass sie bereits in Frührente gehen.

Natürlich bin ich noch längst nicht so weit und ich möchte das alles auf einer gesunden Basis machen und nichts überstürzen. Ich habe noch mein ganzes Leben Zeit. Ich genieße einfach den Prozess und das Lernen.

 

Zeit ist eine wichtige Ressource

Mittlerweile arbeite ich täglich 8 Stunden, fahre ca. 1,5 Stunden mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und lese und recherchiere weitere 4-5 Stunden, jeden Tag. Ich habe erfolgreich viele Gewohnheiten umgestellt und bin unendlich produktiver geworden.

Mich erfüllt diese zweiseitige Münze. Zum einen arbeite ich in meinem Job körperlich und geistig und werde sehr gefordert, zum anderen habe ich diese neuen Interessen im Internet, bei denen ich meiner Kreativität, freien Lauf lassen kann.

Wichtig ist wie man seine Zeit nutzt. Ich hatte Zeiten in meinem Leben, da habe ich sie überhaupt nicht genutzt. Ich war den ganzen Tag unproduktiv. Ich hatte soviel Zeit, ich konnte sie nicht einmal genießen. Unproduktivität fühlt sich einfach beschränkt an. Jetzt habe ich fast gar keine Zeit mehr für Unsinn, weil ich sie produktiv nutze und das fühlt sich gut an.

 

Zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr, muss man ein Krieger sein

Das Leben eines Menschen hat verschiedene Qualitäten. Man ist ein Kind und saugt das Leben auf. Man ist erwachsen und tritt dem Leben verantwortungsbewusst gegenüber und dann kommt man ins ältere Stadium, in dem man sich zurücklehnt, erinnert und genießt.

Zwischen 20 und 50 ist, so denke ich, ist die perfekte Zeit und Qualität um gut und viel zu arbeiten, man muss ein Krieger sein. Jeder Job hat seine Vor- und Nachteile, es kommt auf die Einstellung an. Nach dem 50. Lebensjahr, will ich mich gerne zurücklehnen und von meinen florierenden Jahren profitieren. Herumreisen und die Welt sehen. Keinen Hetz mehr, sondern nur noch genießen. Wer weiß schon was bis dahin ist. Aber es ist denke ich, ein realistisches Ziel.

 

 

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7 Gedanken zu „Arbeiten

    1. Hallo Ingolf,

      ich danke dir! Ich lade dich herzlich ein, die Facebookseite zu liken und du wirst stetig über neue Beiträge informiert werden.

      LG Alex

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