Der Cashflow Quadrant

Was haben reiche Menschen verstehen müssen, damit sie reich werden?

Warum wird kein Angestellter jemals reich werden können?

Warum ist es schlecht seine Zeit gegen Geld einzutauschen?

 

Darf ich vorstellen…

Der Cashflow Quadrant

Der Cashflow Quadrant ist eine einfache allgemeine Methode Verdienstmöglichkeiten klug zu differenzieren. Der Autor Robert T. Kiyosaki von Rich Dad Poor Dad* hat es schön zusammengefasst und es der öffentlich zugänglich gemacht.


E steht für Employer

Das bedeutet Angestellter. Jeder der in einem Unternehmen arbeitet und irgendwo angestellt ist. Die Menschen, die ihr Einkommen in diesem Feld beziehen arbeiten und bekommen ihr Geld oft stundenweise vergütet. Man muss physisch anwesend sein und Leistungen bringen. Die Menschen, die ihr Leben lang in diesem Feld bleiben, werden niemals reich werden, weil sich der Ausgabenlevel für Konsum und Leben meistens dem Verdienstlevel angleicht. Es kann sehr gemütlich sein, sein Leben als Angestellter zu verbringen und man geht davon aus, der Staat kümmert sich um einen.

Zu diesem Quadranten gehört die Mehrheit der in unserer Gesellschaft arbeitenden Bevölkerung. Als Angestellter stößt man allerdings auf einige Probleme.

  • Man ist abhängig vom Arbeitgeber
  • Man kann sich seine Zeit nicht einteilen
  • Man muss um Urlaub fragen
  • Man kann nicht einfach wegbleiben
  • Man ist für das Unternehmen immer mehr Wert, als das Gehalt, welches man für seine Leistung und Lebenszeit erhält.
  • Man kann leicht gekündigt und ersetzt werden.
  • Im Falle einer Krankheit, Unfall, Behinderung oder Rente muss man mit heftigen Kürzungen im Einkommen rechnen.
  • Man muss 40 Jahre arbeiten, um anschließend weniger als die Hälfte des Gehaltes als Rente zu bekommen.
  • Man verbringt 160 Stunden und mehr im Monat, seine wertvolle Zeit und Energie, um jemand anderen reich zu machen. Mit dieser Zeit und Energie, könnte man sich in gemütlich etwas Eigenes aufbauen. Erstmal nebenbei und später Vollzeit.

 

S steht für Selfemployment

Das bedeutet Selbstständig. Die Selbstständigkeit hat bereits mehr Freiheit. Mehr Möglichkeiten seine Zeit und seine Arbeit einzuteilen. Ich komme gerade aus zwei Jahren Selbstständigkeit und es war eine gute Zeit. Ich konnte über meinen Verdienst verhandeln und hatte deutlich mehr Freizeit als Arbeitszeit. In diesem Feld des Cashflow Quadranten ist man komplett auf sich gestellt und es bedarf einer hören Disziplin als im Angestelltenverhältnis. Das Problem ist auch hier wird man nur nach Leistung bezahlt und man verdient nur, wenn man ständig am Ball bleibt und sich um seine Kunden kümmert. Es kann ein sorgenvolles Leben sein, da man nie weiß, wie der nächste Monat laufen wird.

Natürlich wirkt sich die Selbstständigkeit in verschiedenen Berufen unterschiedlich aus. Während manche zu ihren Kunden hinfahren müssen und ebenfalls Zeit gegen Geld tauschen, gibt es auch die Selbstständigkeit im Internet. Meistens ist es aber immer noch eher im Bereich Stunden = Geld auch wenn es mehr Geld sein kann als im Angestelltenverhältnis.

Allerdings muss man hier auch Krankenkasse und Versicherungen und alles was an Ressourcen notwendig ist selbst bezahlen.

 

B steht für Business owner

Das ist ein Unternehmer. Die Menschen in diesem Feld sind auf dem Weg in die Finanzielle Freiheit oder haben sie bereits erreicht. Ihnen gehört ein Unternehmen oder auch nur eine Dönerbude. Jedenfalls müssen sie nicht mehr aktiv anwesend sein und arbeiten, sondern lassen arbeiten. In einem gut laufenden Unternehmen wird zudem ein Manager eingestellt, der ihnen auch noch die letzte Arbeit abnimmt und sie müssen sich nur noch mit dem Manager zum Essen treffen und die Quartalszahlen besprechen. Als Besitzer eines Geschäfts verdient man passiv und kann seine Zeit sinnvoll nutzen um neue Projekte zu starten oder ein Jahresurlaub am Strand zu verbringen.

Der Vorteil ist hier, dass man in diesem Quadranten Werte nur ein Mal produziert:

  • Ich eröffne einen Laden und dann läuft er
  • Ich schreibe ein Buch und dann wird es verkauft
  • Ich bringe ein Album raus und dann geht es raus an die Fans

 

 

I steht für Investor

Das investieren kennt eine wichtige Bedingung. Man benötigt Kapital. In diesem Feld lassen die Menschen ihr Geld für sich arbeiten. Man investiert Geld, um es mit Zinsen wieder zurückzubekommen. Das Geldverdienen löst sich von jeglicher physischer Arbeit ab und man interessiert sich überwiegend für Marktpotentiale und Chancen. Aber auch der private Kleininvestor, kann es gut für sich nutzen und sein Geld für sich arbeiten lassen. Es gibt viele Möglichkeiten zum investieren. An der Börse, in Immobilien, in Startups oder in Talente sind die gängigsten.

 

Wie werde ich reich?

Man kann den Cashflow Quadranten in zwei spalten aufteilen. E und S, die beiden linken Felder, haben gemeinsam, dass man aktiv und physisch für sein Geld Leistung bringen muss.

Für die Menschen denen es schwer fällt, langfristig zu denken, kann der Verdienst noch so hoch sein. Die Ausgaben und der Lebensstandard passen sich sehr schnell an. Egal welche Einkommensdimensionen man hat, es bleibt am Ende eines Monats nicht mehr viel. Die Menschen in E und S mögen zwar gut in der Schule gewesen sein, haben studiert und mögen einen guten Job haben, aber meistens bleiben sie durch ihre Verbindlichkeiten, die sie sich im Laufe des Lebens schaffen ewig im Hamsterrad hängen.

Um reich zu werden, muss man verstehen, dass man nicht für Geld arbeiten sollte, sondern, dass das Geld für einen selbst arbeiten sollte.

Besitzer und Investoren haben das verstanden. Sie haben Geld investiert oder ein Unternehmen aufgebaut, welches ohne sie funktioniert und ständig Geld generiert. Dieses Geld, welches als Gewinn zurückkommt, benutzen sie, um es wieder zu reinvestieren. Reiche Menschen schaffen sich Werte, die Geld einbringen. Statt Verbindlichkeiten, die monatlich ihr Geld verschlingen.

Um also Richtung finanzielle Freiheit zu reiten, muss man in erster Linie eine neue Geisteshaltung entwickeln. Man muss schrittweise aus den linken Quadranten in die rechten.

 

 

Nur in den rechten Quadranten hat man sich gelöst von der Notwendigkeit, aktiv für sein Geld zu arbeiten und lässt stattdessen arbeiten. Das ist das, was passivem Einkommen am ehesten nahe kommt.

 

Mischformen

Auch als Angestellter kann man Privatinvestor werden, oder sich nebenbei ein Business aufbauen. Das ist sogar weitreichend effektiver, als direkt von der Klippe zu springen, nur weil man denkt man hat das System durchschaut, in dem man seinen Job kündigt und eine Selbstständigkeit ohne Geldpuffer wagt.

Das Wichtigste in erster Linie ist, dass man den Unterschied zwischen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten versteht. Reiche Menschen schaffen sich stets mehr Vermögenswerte, als Verbindlichkeiten. Sie benutzen das Geld, um es für sich arbeiten zu lassen.

 

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