[Interview] Über 2000 € passives Einkommen im Monat mit T-Shirts

Im Internet gibt es viele Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Man kann dies mit digitalen Produkten wie E-Books und Kursen tun, oder man baut sich ein Business mit physischen Produkten auf, wie Amazon FBA, Webshops oder T-Shirts. Der Vorteil ist, dass die Kunden eben physische Produkte in den Händen halten. Während E-Books und Kurse einfach „konsumiert“ werden, hat man bei physischen Produkten wie T-Shirts im besten Fall länger etwas davon.

(Natürlich hat man durch Kurse und E-Books ebenfalls länger etwas davon, wenn man zum Beispiel lernt, wie man online Geld verdient und so sein Einkommen aufbessert, aber es geht jetzt hier erst mal um Kunden im B2C Bereich)

Heute haben wir Markus zu Gast, der es geschafft hat, sich mit T-Shirts ein ordentliches Einkommen im Internet aufzubauen.

 

Hallo Markus, herzlich willkommen. Stell dich unseren Lesern doch bitte kurz vor und erzähle etwas zu deinem Business.

Hallo. Ich bin Markus Z. aus Potsdam. Ich bin 35 Jahre alt, gelernter Bürokaufmann und gerade an der Schwelle zur Selbstständigkeit im Internet. Mein Haupteinkommen im Internet beziehe ich aus dem T-Shirt Geschäft. Das bedeutet ganz konkret, dass ich Designs am PC entwerfe und sie über eine Webplattform auf T-Shirts, Pullover, Tassen usw. drucken lasse. Diese T-Shirts werden dann auf dieser Webplattform angeboten und sind für 7 Tage „kaufbar“. Innerhalb diesen 7 Tage muss ich von diesem erstellten T-Shirt mindestens 10 T-Shirts im Vorverkauf verkauft haben, damit das T-Shirt und der Auftrag auch tatsächlich in den Druck geht. Sollten ich es nicht schaffen, 10 T-Shirts zum Vorverkauf zu bringen, wird die Kampagne und der Auftrag storniert. Das wichtigste an diesem Geschäft ist, sich eine gute Nische auszusuchen. Das zweitwichtigste ist die gezielte Werbung auf Facebook. Dort erstelle ich Fanseiten zu den jeweiligen Nischen und mache bezahlte Werbung. Das gute an Facebook ist, dass man sich die Kunden selbst aussuchen kann. Damit ist es fast nicht möglich, kein Erfolg zu haben. Das Schöne an der Arbeit ist, dass ich auch wie du von zu Hause aus arbeiten kann. Das war schon immer mein Traum.

 

Das hört sich spannend an, wie waren deine ersten Versuche und wie bist du dazu gekommen, dein Geld mit T-Shirts zu verdienen?

Ich habe schon einiges ausprobiert im Internet, aber nur bei den T-Shirts fühlte ich mich wirklich wohl. Ursprünglich wollte ich sehr gerne etwas mit Design studieren, aber es ist doch „nur“ eine Ausbildung zum Bürokaufmann geworden. Bei den T-Shirts konnte ich mein Hobby zum Beruf machen und das lebe ich heute voll aus. Ich erstelle mehrere Designs in der Woche und lasse die Kampagnen gleichzeitig laufen. Das Geld was reinkommt nutze ich direkt für neue Facebookwerbung. Nach Ausgaben für Facebook, blieben mir in den letzten drei Monaten trotzdem mehr als 2 K Gewinn monatlich. Diesen Monat werden es wahrscheinlich sogar 2,7 K sein.

Ich habe das Ganze vor 9 Monaten mit meinem vollen Fokus gestartet. Die ersten Kampagnen waren zum Lernen da. Im ersten Monat habe ich gerade einmal 100 € Gewinn gemacht. Im zweiten waren es schon 300. So ging es dann Stück für Stück nach oben. Heute könnte ich bereits davon leben, aber habe mich entschieden, meine Vollzeitstelle erst mal auf eine Teilzeitstelle zu reduzieren und einen finanziellen Puffer aufzubauen. Wenn die nächsten zwei Monate genauso gut oder besser laufen, werde ich meinen Job kündigen. Meine Familie unterstützt mich wunderbar dabei. Außerdem geht es dann auf das Jahresende zu, da läuft das Geschäft sowieso am besten.

Zum T-Shirt Geschäft bin ich durch einen Kurs gekommen. Ich hatte zunächst meine Zweifel, aber dann dachte ich, ich probiere es jetzt einfach mal. Mein Ziel war zunächst ein Nebeneinkommen im Internet aufzubauen. Das hat dann allerdings so viel Spaß gemacht und Resultate produziert, dass ich doch begann, mehr Zeit zu investieren und noch mehr Kampagnen aufzubauen. Im Prinzip ist es ganz einfach: Man sucht sich eine Nische (z.B. Anime und Animefans) erstellt ein Design, stellt es auf die Plattform und schaltet Facebookwerbung an Fans von Dragonball, Pokemon usw. Dann lehnt man sich zurück und wartet, bis die Werbeanzeigen geklickt und die T-Shirts bestellt werden. Das coole daran ist: Je emotionaler die Nische (Fans sind die besten) desto höher ist die Chance, dass die Anzeigen automatisch an Freunde geteilt werden. Dadurch erhöht sich die kostenlose Reichweite extrem. Dadurch minimieren sich die Kosten pro Facebook-Anzeige.

 

Was ist, wenn man selbst nicht sehr künstlerisch veranlagt ist?

Ein paar Bilder mit Schriftzügen zusammenzukleben sollte jeder mit Photoshop hinkriegen (Photoshop cs 2 gibt es gratis zum Herunterladen auf der offiziellen Webseite). Falls man sich gar nichts zutraut, kann man immer noch Designs auf Fiverr.com oder machdudas.de machen lassen. Das ist aber meiner Meinung nach das kleinste Problem. Man glaubt gar nicht, was für „einfache“ und „bescheuerte“ Designs gekauft und geliebt werden. Viele meiner bestens Designs habe ich nach einem dritten Bier gestaltet und zum Glück auch veröffentlicht. Das hätte ich nämlich nüchtern nicht über die Bühne gebracht. Und siehe da, sie haben eingeschlagen wie eine Bombe.

 

Das klingt alles sehr lustig. Denkst du, das Ganze hat Zukunftspotential?

Klar, warum nicht. Deutschland ist ein wohlhabendes Land. Klamotten muss man sowieso tragen und warum nicht einfach seine Lieblingsmotive? Ehrlich gesagt glaube ich, dass noch längst nicht alles ausgereizt ist, wenn man sieht, was ich alles in meiner Nebentätigkeit erreicht habe. Und jetzt stell dir vor, ich würde das Ganze in Vollzeit machen. Ich würde locker das doppelte und dreifache verdienen. Aber ich überstürze erst mal nichts. Meine Frau und ich bekommen bald Familienzuwachs und da will ich erst mal ein ordentliches Polster aufbauen, bevor ich mich in die volle Selbstständigkeit schmeiße. Das Potential von Klamotten auf Wunsch ist enorm. Facebook-Anzeigen sind jetzt noch schön günstig. Es kann jedoch sein, dass sie in 5 oder 10 Jahren viel, viel teurer sein werden, wenn immer mehr Großkonzerne von TV auf Facebook Werbung umspringen werden. Eigentlich ist genau jetzt die beste Gelegenheit, um mit dem Geschäft anzufangen.

 

Vielen, vielen Dank für den Einblick, Markus. Was würdest du anderen raten, die eventuell in deine Fußstapfen treten möchten?

Ich würde sagen, probiert euer Glück! Der Markt ist groß genug für alle. Das größte Hindernis ist man oft selbst. Schaut euch einen Kurs an und probiert das Ganze aus. Wenn es doch nichts für euch ist, könnt ihr das Ganze stornieren und euer Geld zurückbekommen.

 

Vielen Dank, Markus.

 


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3 Gedanken zu „[Interview] Über 2000 € passives Einkommen im Monat mit T-Shirts

  1. Hi Alex und Markus,

    vielen Dank für den Inhalt. Ich habe mir gerade dein Buch „LIFEHACK“ gekauft und es quasi inhaliert.
    Daraufhin habe ich meinen ersten Blog gestartet.

    Letzten Donnerstag habe ich mich ebenfalls dem Thema Teezily gewitmet. Daher meine Frage an Markus: Wie hast du deine Reichweite am schnellsten ausgebaut? Aktuell sehe ich hier das „Bottleneck“.

    Viele Grüße
    Björn

    1. Da ich nicht weiß, ob Markus hier so schnell wieder vorbeischaut, antworte ich mal an dieser Stelle für ihn stellvertretend.
      1. Im Idealfall hast du Kampagnen in Themenbereichen die gerade aktuell sehr „heiß“ sind. Was liegt gerade im Trend? Wonach suchen die Leute selbstständig? Was möchte der Markt? Natürlich darfst du dabei keine Urheberrechte verletzen.
      2. Hast du ein gutes Thema gefunden, welches die Leute auch selbstständig gerne teilen und ihren Freunden schicken (je mehr Leidenschaft desto besser), dann musst du versuchen deine Facebookseite mit organischer Reichweite aufzubauen. Gehe in entsprechende Facebookgruppen, besuche Foren, schreibe notfalls Menschen persönlich an. Hast du dir eine kleine Fanbase aufgebaut, kannst du zu Schritt drei übergehen.
      3. Im Idealfall hast du jetzt ein Thema, zu dem du unendlich viele Tshirts und Designs produzieren kannst, sprich eine Nische. Solltest du dir eine organische Fanbase aufgebaut haben, die sich sowieso für deine Shirts interessieren, dann musst du für Werbung auch nicht mehr so viel bezahlen. Durch die bezahlte Werbung kommen dann auch neue Fans dazu, die bei dir bleiben und weitere Designs dann selbstständig teilen. So baut sich dann das Ganze immer weiter auf.

      Am Anfang musst du ein bisschen mehr investieren und Werbung kostet pro Shirt Sale mehr, weil weniger Leute deine Shirts organisch teilen und du noch zu wenig Fans hast. Später musst du weniger Zahlen, da du mehr Fans hast, die deine Shirts selbstständiger teilen. Es wird später also einfacher.

      Viel Erfolg

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