Mit dem Porsche in die Rente

 

Als ich neulich mit dem Bus zur Arbeit gefahren bin, hat etwas links aus dem Fenster heraus, scharf um meine Aufmerksamkeit gerungen. Die Sonne schien und es war eine entspannte Atmosphäre auf der Straße. Ich schaute links zum Fenster raus und sah einen deutlich positiv gefühlsgeladenen Rentner in einem Cabrio und neben ihm saß seine glückliche Mieze. Ich weiß nicht mehr genau ob es ein Porsche war, weil mir in diesem Moment die Begeisterung der Beiden, im Gesicht, alles an Aufmerksamkeit verschlungen hat. Jedenfalls ist mir irgendwie dieser Moment seit jeher nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Dieses Bild stellte irgendwie ein neues Sinnbild von finanzieller Freiheit in mir ein. An den Strand kann ich mein ganzes Leben, aber mit einem Porsche in die Rente das macht man nur ein mal. Das ist ein Ziel. Dafür muss man arbeiten. Es ist der persönliche langersehnte WM Sieg des eigenen Lebens.

 

Der durchschnittlich finanziell ahnungslose Mensch

Der durchschnittlich finanziell ahnungslose Mensch, setzt sich nicht mit Zinsen und Anlageformen und Wachstumspotentialen auseinander. Was tut er statt dessen mit dem übrigen Geld eines Monats? Er reguliert seinen Konsum nach. Der Konsum hat sich dem Wertmaßstab des Gehaltes anzupassen. Was für die Marktwirtschaft eine durchaus positive Persönlichkeitseigenschaft ist, ist es für die eigene finanzielle Freiheit ein Grabstein mit der Inschrift: „Abhängig von der staatlichen Rente“.

So verläuft das Leben von vielen ahnungslosen Mitmenschen in einem Kreislauf aus Arbeit, Gehalt und Konsum. Man befriedigt sich kurzfristig und überlässt den Banken die eigenen Geldangelegenheiten. Diese Kümmern sich schließlich schon darum. Irgendwann ist man dann nach einigen wenigen Jahren in der Rente, hat sehr viel Zeit und sehr wenig Geld.

Viel Zeit und wenig Geld?

Das passt doch irgendwie nicht so wirklich zusammen. Müsste es denn nicht eigentlich proportional sein? Unbedingt!

 

Die Zwangsjacke der Sicherheit

Der Mensch möchte es sicher haben und so schreckt er vor dem Thema Aktien zurück, mit gekreuzten Fingern, wie vor einem Kelch Gift. Zu sehr manipuliert. Zu sehr verängstigt durch den Fernseher, überlässt man es lieber der Bank, sich um seine Finanzen zu kümmern. Dabei ist die eigene Kontrolle bei dem Finanzen ein großes Empfinden von Sicherheit. Es ist sehr paradox.

Natürlich haben Aktien ein gewisses Risiko, aber auch nur wenn man es nicht in die eigenen Hände nimmt. Wenn man sich nicht damit auseinander setzen möchte, dann kann man es natürlich auch lassen. Aber dann darf man sich auch nicht über eine mickrige staatliche Rente beschweren. Denn hohe Rendite erfolgt aus hohem Risiko.

Jetzt kann man das ganze auch gleich sein lassen und sich mit dem Konsum verstumpfen. Sich zufrieden geben und sein Leben bis zur Rente dahingehend minimieren, dass es einem reicht. Oder man tut etwas für sein Glück. Lernt die globale Macht, die unserer Erde immer mehr umarmt, kennen und für sich nutzen. Aktiviert seine ganzen Potentiale. Spannt die Segel. Krempelt die Ärmel hoch. Und gleitet in ein finanziell entspanntes Alter, mit großer Genugtuung und erreichten Zielen in einen genüsslichen Lebensabend.

 

Kein Porsche ist wie jeder andere

Natürlich hat jeder seine eigenen Vorstellungen und Wünsche. Ein Porsche war das erste kleine Spielzeug Auto, an das ich mich erinnern kann. Gleich nach einem kleinen grünen Traktor, aber das Landwirt Leben ist nicht wirklich was für mich. Vielleicht ändert sich auch diese Vorstellung noch. Vielleicht mag ich auch gar keine Porsche. Ich finde eigentlich in ein Porsche gehört eine reizende Raffaello Blondine mit schönen langen Beinen, die graziös das Aussteigen beherrscht.

Letztlich geht es darum, bis zur Rente etwas geschafft zu haben. Ein Porsche hat einen Neuwagenwert von ca. 150 000 €. Das ist eine ganz hübsche Summe mit der man in die Rente gehen kann. In der man noch etwas erleben kann, wenn man denn nun endlich mehr Zeit zum Leben hat. Vielleicht baut man auch etwas ganz anderes auf. Vielleicht will man auch seiner Familie mehr hinterlassen, als man selbst das Glück hatte. Die Motivationen und Wünsche sind so zahlreich wie die Menschen, die sie haben. Aber es geht unterm Strich darum, selbst etwas in die Hand zu nehmen und es zu erreichen. Keiner kann einem dieses Gefühl entreißen. Es liegt an uns und unseren täglichen Entscheidungen.

 

Wie kommt man zum Porsche

Wenn hohe Rendite ein hohes Risiko erfordert. Dann gilt es vor allem in jüngeren Jahren zu lernen, wie man investiert. In jüngeren Jahren darf man ruhig auf den Turbo drücken und etwas leisten. Ein guter Job ist natürlich das Optimum, nun sind nicht alle Menschen mit einem reichhaltigen Gehalt im Job gesegnet und so muss man eben kreativ werden und z.B. Unternehmer werden. Sich fortbilden oder eben nebenbei etwas aufbauen. Das „freie“ Geld, welches man nicht zur Existenz und dem „nahen“ täglichen Wohlstand benötigt investiert man und probiert soviel Rendite wie möglich heraus zu schlagen. Das ganze macht man immer weiter bis sich die Rente nährt und man das Risiko langsam minimiert. Man schichtet sein Depot auf Festgeldkonten oder sichere Aktien. Man bringt es zum eignen Tagesgeldkonto oder leistet sich ein paar Immobilie, die für passives Einkommen durch die Miete sorgen.

Das ist die Theorie. Das Leben ist nicht in Stein gemeißelt, und so kann natürlich vieles zwischen drin passieren, was den Plan aus der Bahn wirft. Deswegen sind Ziele wichtig um sich immer wieder auf seinen Kurs zu zubewegen, auch wenn man mal eine Nebenstraße fahren muss. Weil auf der Hauptstraße eben ein unvorhergesehener Stau entstanden ist.

 

Was ist dein finanzielles Ziel? Würde mich sehr interessieren.

 

(Dieser Artikel enthält Werbelinks)

 

 

 

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4 Gedanken zu „Mit dem Porsche in die Rente

  1. Jetzt weiss Ich, warum ich gerade Deinen Blogs sehr gern lese. Die Gedanken des Menschen haben mich schon immer intressiert. Hier kann ich sie life lesen.
    Deine Gedanken sind intressant, persönlich u. positiv.

    PS: Ich finde es super das du dass durchziehst. Anstatt stundenlang vor dem PC zu zocken. Du nutzt deine Freizeit sinnvoll und teilst es mit anderen.
    Ich freue mich, auf weitere kreative Blogs, die zum nachdenken führen. Weiter so 🙂

  2. Sehr gute Ansätze und Ideen. Menschen die Ziele vor Augen haben und diese kontinuierlich verfolgen kommen auch zum Ziel. Jemand der sich und seinem Konto nichts zutraut wird nie einen Porsche fahren. Zu viele Menschen beschäftigen sich zu sehr mit dem Weg, anstatt das Ziel vor Augen zu haben.
    Deine Sicht gefällt mir gut.

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