Reich werden mit ETF, langfristig Vermögen aufbauen

Wir leben in einer ziemlich coolen Zeit: Die Konkurrenz der Großkonzerne lässt uns, der Mittelschicht, stark davon profitieren. Alles wird dem Kunden vor die Füße gelegt. Je weniger der Konsument überwinden muss, um das Produkt zu konsumieren und je effizienter die Lösungen den Erwartungen entsprechen, desto erfolgreicher ist das Großunternehmen. Das sieht man gut am Beispiel vom iPhone. Die hohe Qualität, Funktionalität und die einfache Bedienbarkeit des Mobiltelefons stellt andere Anbieter in den Schatten. Apple gewinnt.

Dass das beste Produkt gewinnt, ist ein Umstand, den wir dem Kapitalismus zu verdenken haben. Durch die hohe Konkurrenzdichte bekommen wir stets bessere Produkte und Lösungen, während die zweit- und drittplatzierten ihre Produkte günstiger anbieten müssen, um einen Umsatz erziehen zu können. Das gilt jedoch nicht nur für Verbrauchsgüter wie das iPhone.

 

Reich werden mit ETF ’s

So hat auch die Finanzindustrie einen Schritt nach vorne getan und brachte eine Innovation auf den Markt, welche Privatanlegern den Einstieg in die Börse erleichtert. ETFs sind passive Anlagemöglichkeiten, die einen Index nachbilden. Sie beinhalten meistens aus Aktien, können aber auch Anleihen, Rohstoffe und Immobilien abdecken. Mein erster ETF Beispielsweise bildet die 100 stärksten Dividendenunternehmen aus Europa, Amerika und dem Asiatisch-pazifischen Meer ab und ich verfolge damit ein bisschen die passive Einkommensstrategie.

Die breite Streuung auf 100 Unternehmen lässt ihn relativ konstant arbeiten und ich kann mich entspannt um andere Sachen kümmern. Ich schaue ein mal im Monat ins Depot, um zu sehen, dass alles noch seine Richtigkeit hat und genug Cash auf dem Girokonto von comdirect ist, damit sie es völlig automatisch abbuchen und für mich investieren.

Deswegen liebe ich diese Art des passiven Investieren. Ich kann mein Geld anlegen und vermehren, ohne tagein, tagaus Geschäftsberichte zu lesen und dem laufenden Kurs dauernd auf der Lauer zu liegen.

Wie man reich wird mit einem ETF kannst du hier lesen.

 

ETFs werden immer beliebter

Vor 15 Jahren hat die deutsche Börse das Segment für den ETF Handel eröffnet. Mittlerweile stehen 1100 passive Investmentfonds zur Verfügung. Vor allem die niedrigen Gebühren und die relativ hohe Stabilität der ETFs lässt die Hemmschwelle zum Anlegen sinken und damit sind sie der optimale Einstieg für Börsenneulinge. Vor allem die immer stärker werdende Präsenz im Internet, bezüglich ETFs, Aktien und passives Einkommen, zieht immer mehr junge Menschen an und sie beginnen sich diese Chance zu Nutze zu machen und fangen an, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen.

ETFs sind sehr beliebt, weil sie weniger Risiko bei konstantem Zuwachs des Vermögens bieten. Die breite Streuung und die geringen Kosten sorgen dafür, dass viele Menschen teilweise ihr gesamtes Vermögen nur in ETFs stecken, statt wie früher selbst Aktien auszuwählen, zu bewerten und dann darin zu investieren.

Statt also die dreißig größten Unternehmen aus Deutschland auszusuchen und zu hoffen, dass alle halten, was sie versprechen, kann man auch einfach einen ETF auf den DAX auswählen. Dadurch würden schlechte Unternehmen nach dem passiven Investieren Ansatz automatisch durch bessere ersetzt, wenn sich auch im DAX etwas verändert. Der ETF bildet stets den DAX nach, ohne dass man die Gebühren für alle 30 Einzelaktien übernehmen und selbst umschichten muss.

Durchschnittlich hatte der DAX eine Rendite von 7-8% in der Vergangenheit. Würde man auf einen DAX ETF setzen, so könnte man von dieser durchschnittlichen Rendite – auf die Zukunft projiziert) profitieren, ohne ein großes Risiko einzugehen.

 

Das Spiel mit der Zeit

Interessant finde ich im Zusammenhang mit dem Investieren, die Rolle der Zeit. Bei einem Kredit für Konsum, leiht man sich aus seiner eigenen Zukunft das Geld, für den gegenwärtigen Moment. Um zum Beispiel jetzt ein schönes Auto zu fahren, nimmt man einen Kredit auf, den man in seiner Zukunft bezahlen muss.

Beim Investieren gibt man einen Teil seines jetzigen Geldvermögens und gibt es seinem späteren „Ich“ mit Zinsen wieder. Je länger und umfangreicher man dieses Spiel treibt, desto besser für das eigene Zukünftige Ich. Vor allem in der Rente wird man sich und seinem alten Selbst sicher auf die Schulter klopfen und sagen: „gut gemacht.

Die Zeit wird zu deinem Freund. Denn je früher man anfängt, desto mehr Wachstum sieht man und man beginnt die Zeit zu genießen, statt gegen sie anzurennen.

Die normale Konsum-verwöhnte Mehrheit gibt ihr ganzes Geld täglich für Sachen aus, die sie nicht brauchen, als Ausgleich für ihre gestohlene Zeit an der Arbeit. Ich kenne das sehr gut. Gerade in der Anfangsphase meines Jobs, bin ich oft in die Stadt gerannt und habe als Ausgleich konsumiert und mir Sachen zugelegt. Aber ich hatte auch noch keine finanzielle Bildung. Aus diesem Frust der gestohlenen Tage an der Arbeit, gibt man also sein ganzes Gehalt wieder für Konsum aus. So macht man das bis man 67 ist, nur um dann endlich in Rente zu gehen.

Bei mir im Betrieb sind einige dabei, die nur noch ein oder zwei Jahre arbeiten müssen. Sie zählen bereits die Tage bis zu Rente und können es kaum abwarten, frei zu sein. Sich nicht mehr dorthin quälen zu müssen. Das wird in jedem Gespräch diesbezüglich sehr deutlich. Trotzdem hat keiner von ihnen für die Rente vorgesorgt. Sie verlassen sich auf die staatliche Rente. Diese wird nicht sehr hoch sein. Ich denke in zwei Jahren nach Renteneintritt, werden sie sich wieder wünschen zu arbeiten, weil ihnen das Geld fehlen wird.

Vielleicht wird es bei dieser Generation noch funktionieren und sie werden mit der Betriebsrente ihren heiligen Lebensabend verbringen können. Aber bei meiner Generation bin ich mir nicht so sicher. Ich müsste jetzt noch genau 40 Jahre bis zur Rente arbeiten. Ich denke nicht, dass das System bis dahin so stabil bleibt, wie es die letzten 60 Jahre war.

Die Zeiten ändern sich und man muss heute schauen, dass man selbstständig wird in allen Lebensbereichen.

 

Deswegen ist finanzielle Bildung heute so wichtig. Es geht um die eigene Zukunft.

Ja, ich will mir jetzt ein Depot aufbauen und an meinem Reichtum arbeiten

 

 

(Dieser Artikel enthält Werbelinks)

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