Vermögenswerte und Verbindlichkeiten

Zwischen reichen und armen Menschen gibt es eine klare Trennlinie. Die berühmte Kluft zwischen arm und reich.

Doch wie kommt diese Kluft wirklich zu Stande? Sind wir alle bloße Opfer unserer Umstände oder können wir an unserer Situation etwas verändern?

Und was sagt uns der Begriff Selfmade-Millionär eigentlich?

Reiche Menschen haben verstanden, wie sie mit ihrem Geld umgehen müssen und wie sie es sinnvoll nutzen. Die einzige Begründung eines Menschen für seine angenehme finanzielle Lage ist sein auf Erfolg und Vermehrung konditionierter Verstand. Er hat es sich zum Hobby gemacht Vermögenswerte zu schaffen, zu erhalten und stetig neue aufzubauen.

 

Was sind Vermögenswerte

Vermögenswerte sind alles die Dinge, die langfristig gesehen dazu beitragen, Vermögen aus sich selbst zu generieren.

Investiert man zum Beispiel in Aktien und deren Wert steigt um 5 %, hat man sein investiertes Vermögen um 5 % vergrößert. Hat man zum Beispiel eine Aktie für 100 € gekauft und diese ist um 5% gestiegen. So ist die Aktie jetzt 105 € Wert. Weitere Vermögenswerte neben Aktien sind u.a.:

  • Mieteinnahmen durch Immobilien
  • Das Betreiben einer Website/Blog/Nischenseite
  • Unternehmen offline/online
  • Rechte und Lizenzen auf etwas besitzen
  • Anleihen

Vermögenswerte steigen mit der Zeit in ihrem Wert und sorgen dafür, dass der Einkommensstrom größer wird. Investiert man zum Beispiel in Aktien, die eine Dividende ausschütten, dann kann diese Dividende dazu genutzt werden, zum Einkommen aus dem Job oder Unternehmen als Einkommen dazugerechnet zu werden. Vermögenswerte erhöhen also nicht nur das Vermögen allgemein, sondern können auch zu monatlichem Einkommen beitragen. Das erhöhte monatliche Einkommen kann dann wiederum in neue Vermögenswerte angelegt werden. So baut sich das Vermögen durch den Zinseszins Jahr für Jahr immer weiter aus.

 

 

Finanziell erfolgreiche Menschen machen es sich zum Ziel und verstehen unter dem Begriff von finanzieller Freiheit, dass man so viele Vermögenswerte besitzt, dass man seine Lebenserhaltungskosten nur von der erwirtschafteten Rendite, den Dividenden oder Mieteinnahmen deckt und leben kann. So können Beispielsweise drei bis vier Wohneinheiten, die man vermietet bereits dafür sorgen, dass man einen großen Teil seiner Fixkosten nur durch die Mieteinnahmen bezahlt. Das eigene Gehalt aus dem Job oder Unternehmen steht einem frei zur Verfügung. Ob man davon ein schönes Leben genießt oder weiter in Vermögenswerte investiert bleibt einem selbst überlassen.

 

Was sind Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind Ausgaben, die monatlich fällig werden z.B. Mietzahlungen (wenn man Mieter und nicht Vermieter ist) und andere Fixkosten. Weiterhin aber auch einmalige Investitionen, die aber im Gegensatz zu den Vermögenswerten keine Rendite oder Zinsen erwirtschaften. Beispielsweise die Playstation, das zweite Fahrrad, oder das 25. Paar Schuhe.

Schlimmer noch ist es, sich Verbindlichkeiten auf Kredit zu holen. Oft holt man sich nämlich nicht nur unnötiges Zeug, sondern zahlt auch noch unnötige Zinsen über Jahre drauf. Gängige Verbindlichkeiten sind z.B.:

  • Kauf eines neuen Autos, statt eines gebrauchten, nur weil die Sitze so toll nach frischem Leder duften
  • Mietzahlungen als Mieter
  • Luxusgüter
  • Konsumgüter
  • Kleidung, die nicht zwingend notwendig ist
  • teure Restaurantbesuche, statt zusammen schön zu kochen und seine Lieblingsmusik zu hören
  • Kredite für Fernsehen, Playstation oder die neue Küche

Vermögenswerte und Konsumkredite sorgen dafür, dass der Einkommensstrom dünner wird. Hat man monatlich drei oder mehr Kredite zu bezahlen, dann kann man diese bereits vom Gehalt abziehen. Zur Verfügung steht dann nur, was nach Fixkosten übrig bleibt. Je mehr Verbindlichkeiten man anhäuft, desto weniger hat man für später.

 

 

 

 

Warum ist das wichtig?

Vermögende Menschen haben einfach verstanden, dass langfristig nur Vermögenswerte zusätzliche Einnahmen generieren und damit mehr Vermögen schaffen. Verbindlichkeiten hingegen stoppen den Geldfluss und lassen ihn auf ein Minimum sinken.

Menschen fällt es schwierig langfristig zu denken. Da der emotionale Teil des Gehirns seine Befriedigung erhalten möchte. Nach dem Motto: „wenn ich mich hier in dem Job schon quälen muss, dann will ich wenigstens auch meinen Spaß dafür haben.“ Der durchschnittlich arme Mensch deckt sich ein mit Vergnügen aus Verbindlichkeiten. Steigt sein Gehalt, steigen auch die Ideen für neue Möglichkeiten, sein Geld in Verbindlichkeiten zu zerschießen.

Daran ist auch nichts verwerflich, jeder Mensch hat das Recht, sein Leben zu leben, wie er möchte. Allerdings leben es die meisten nicht aus wirklicher Selbstbestimmung, sondern weil wir in einer Konsumgesellschaft leben, die sagt: „Sparen ist was für Loser und Konsumieren ist cool.“

Rational betrachtet ist aber das langfristige Gegenteil der Fall. Die reichen Menschen stecken einen Teil ihrer Einnahmen und investieren in Vermögenswerte. Das Risiko kann dabei selbst entschieden werden. Gerade jüngere Menschen möchten ihr Geld schnell vermehren und orientieren sich an aktiven Möglichkeiten ihr Geld zu vermehren. Zum Beispiel durch Daytrading. Im höheren Alter hingegen möchte man das Risiko lieber wieder runter fahren und sich Investments für die Altersabsicherung zulegen.

 

Zeit ist eine Währung

Für mich spielen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aber nicht nur im Bezug auf Geld eine Rolle. Ich kann diese zwei Kategorien auch wunderbar auf Zeit anwenden. Nutze ich meine Zeit, um mich weiterzubilden und bin ich produktiv? So ist das eine Investition in Vermögenswerte für Geldbörse und Geist.

Oder schaue ich den ganzen Tag Fernsehen und zocke Videogames? Dann sind das reine zeitliche Verbindlichkeiten, die geistigen Wachstum abbremsen.

Du kannst also eine Verbindlichkeit nach der anderen kaufen, um mit deinen Freunden mithalten zu können und dich dem Statusgedanken versklaven oder du beginnst, deine Zukunft in die eigenen Hände zu legen.

Willst du 40 Jahre lang in einem Job arbeiten, deinen Chef um Urlaub anbetteln müssen oder lieber dein eigenes Unternehmen bauen? Je früher du dich entscheidest desto besser! 🙂

 

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