Weltuntergang – Wann geht die Welt unter?

Diese berühmte Frage fährt schon seit tausenden von Jahren ihre Karussellrunden durch die Geschichten der Gesellschaft. Aber wie schafft es eigentlich diese Frage, die Menschen so lange in ihrem Bann zu halten? Warum lassen sich die Menschen durch eine kleine relevante Frage so sehr in Kniee ziehen?

 

Wann geht die Welt unter?

Seit tausenden von Jahren prophezeien sogenannte „Propheten“, die nichts weiter als Bauernfänger  sind, Szenarien und Weltuntergangmythen. Ich gebe zu ich hatte auch meine Phasen, in denen ich an ähnliches geglaubt habe und orientierungslos war. Aber das hatte ich ganz allein zu verantworten. Ich war perspektivlos und wenn man perspektivlos ist, sucht der Geist nach ausreden.

Der Vorteil von dem Glauben daran, dass die Welt untergehen wird ist einfach der, dass man eine Entschuldigung hat, nicht an sich zu arbeiten und an seinem eigenem Weiterkommen. Der Clue ist man findet oft Gleichgesinnte und gerade das Internet ist ein hervorragender Auffangbecken für solche Themen. Misery loves Company. Sie schließen sich zusammen und generieren ein mentales Gravitationsfeld, welches andere verwirrte Seelen einen scheinbaren Ausweg aus deren Dilemma anbietet, durch nichts tun. Die Welt geht ja sowieso unter.

Ich meine klar wird es irgendwann ein Ende geben. Es gab ja auch einen Anfang. Aber keiner weiß irgendetwas. Also heißt es Kopf aus dem Sand ziehen und auf Kurs bleiben. Wenn die Welt unter geht, wird das man schon mitbekommen. Aber wenigstens hat man dann ein paar Scheine mehr in der Hand.

 

 

Was hat man von diesem Glauben?

Nun die Menschen, die sich an diesen Weltuntergang – Szenarien orientieren und sogar darauf teilweise hoffen, wollen es sich im Grunde sehr einfach machen. Sie sehen sich zum einen distanziert von den bösen Menschen, die die Welt kaputt machen und sehen sich dadurch als Gutmenschen. Zweitens geben sie den größten Teil ihrer Verantwortung ab. Was sie zu einer Art Sklaven des System überhaupt erst macht. Was eigentlich wieder den „bösen Menschen“ überhaupt erst wieder Macht gibt.

 

An den Weltuntergang zu glauben, ist nichts weiter als den Kopf in den Sand zu stecken. Aufgeben und sich nicht weiterentwickeln. In unserer heutigen Informationsgesellschaft oder an der Türschwelle dazu, sollten sich solche Prophezeiungen eigentlich mittlerweile abschleifen und jeder sollte soviel Macht ergreifen können, wie es ihm bequem ist. Das beste Rezept gegen Machtlosigkeit ist es sich weiterzubilden und weiterzuentwickeln.

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