Wie man ein Workaholic wird – Warum Arbeitssucht mehr Spaß macht, als Nichtstun

 

Workaholic werden

In seinen anfänglichen Zwanzigern darf man Sachen ausprobieren. Man legt sich noch nicht fest, die Familienplanung ist nur in der Zukunft ein Thema, man will noch mal die Welt sehen. So geht es den meisten von uns in diesem Alter. Aber irgendwann kommt die Zeit zum Erwachsenwerden und man muss beginnen, sich etwas aufzubauen.

Das wurde mir vor zwei Jahren mit 25 Jahren klar. Ich beschloss mein spontanes Leben nach und nach abzubauen, um ein koordiniertes und strukturiertes Leben aufzubauen. Nach und nach, änderte ich viele Gewohnheiten und gewöhnte mir eine neue Arbeitsmoral an. Mein Leben hatte sich um 180° zum Besseren gewendet. Das habe ich alles in meinem Buch aufgeschrieben.

Ein heißer Sommertag wie heute (32° C) erinnern mich an die Anfangsphase dieses Blogs und die Zeit davor, als ich begann mich mit Büchern weiterzubilden und mich für eine neue Art zu leben zu begeistern. Aus meinem „Solala Leben“ wurde ein hardcore minimalistisches Unternehmer Leben. Letztes Jahr war ich kein einzigen Tag zum Chillen am Strand. Ich war total am Anfang und ich war hungrig. Mittlerweile bin ich auf der Spur. Doch wie läuft dieses Geschäft?

Das einzige Unternehmen ist bislang immer noch mein Blog. Ich habe zwar einige Sachen hier und dort ausprobiert, aber das einzige wofür – nach wie vor – meine Leidenschaft brennt ist das Schreiben. Und es wird immer reizender in meinen Augen. Fast ein Jahr (Heute genau 11 Monate) schreibe ich hier auf reich-sein-fetzt.de. Fast ein Jahr habe ich jede freie Minute, jedes Wochenende und jeden Feierabend damit verbracht hier zu schreiben, oder dafür zu recherchieren. Ich habe zwischendurch auch andere Projekte gestartet, aber die haben keinen Funken, keine Seele. Hier, bin ich gerne.

Und seit einem Monat probiere ich mich nun auch im Fiction Bereich. Zwei Bücher sind bereits veröffentlicht und das dritte ist auf dem Weg. Ich gehe dabei den Weg des Selfpublishers, was eigentlich ziemlich cool ist. Man braucht nicht auf Außenstehende achten und kann produzieren und veröffentlichen, so viel, wie man lustig ist. Ich schreibe unter einem Pseudonym und sehe das Ganze als ein Experiment. Vor allem im englischsprachigem Raum habe ich ein paar Autoren gefunden, die davon sehr gut leben können und es eher von der unternehmerischen Seite aus betrachten. Sie sehen sich nicht als leidenschaftliche Autoren mit der Liebe zum Wort, sondern sehen einen Markt, mit unendlich viel Potential. Das gute am Unterhaltungssektor ist, dass er nicht gestillt werden kann. Ein Buch ist auch einfach schneller produziert, als ein Film. Und durch Selfpublishing profitieren die Leser von vielen günstigen Geschichten und günstiger Unterhaltung und die Autoren von hohen Gewinnen (70% des Kaufpreises).

 

1 Jahr arbeiten, 2 Stunden Erholung

Ich habe jetzt mehr als ein Jahr tatsächlich durchgearbeitet. Es ist nicht nur der Drang der Selbstständigkeit und das Gefühl, etwas schaffen zu müssen. Es ist eher so, dass man etwas für sich gefunden hat, was einem Freude bei Sonne und bei Regen gibt. Wenn man auf seinem eigenem Weg ist, dann macht das „Ausruhen“ keinen Spaß. Das Arbeiten an den eigenen Projekten ist dann der Spaß. Jede Ablenkung davon ist nervig und gefühlt unnötig.

Nun habe ich auch noch einen Job, der mir die Miete zahlt und mir erlaubt, mir in den Regalen des Supermarktes alles auszusuchen, was ich möchte. Teilweise ist diese Ablenkung gut, weil ich bei der monotonen Arbeit an der Maschine auf neue Gedanken und Ideen komme. Und es ist neben den Familienbesuchen, so ziemlich die einzige soziale Interaktion zur Zeit, :D.

Aber so ist das Business. Und es ist immer noch das, was mich am meisten erfüllt, von allen Lebensabschnitten, die ich bisher hatte. Ich würde sehr ungern in das alte Leben zurück, in dem ich unendlich viel Zeit, aber keine Mission, keine Aufgaben für mich selbst hatte. Heute habe ich keine Zeit, da ich sie luftleer ausfülle mit Dingen, die mich weiterbringen. Und das fühlt sich verdammt gut an. Im Moment schaue ich viel auf die großen Schriftsteller der aktuellen Zeit und schaue, was ich dort für mich lernen kann. Letztes Jahr lernte ich alles über das Unternehmer und Investor sein. Ich studiere das, was gerade für mich notwendig erscheint.

Stephan King hat mich sehr inspiriert. Gerade bin ich in der Korrekturphase für mein drittes Buch. Es ist alles noch Übung und reines Ausprobieren. Aber trotzdem haben bereits einige Leute meine Bücher gekauft und gelesen, was ein ziemlich gutes Gefühl ist. Es ist ein neues Feld für mich, was mich noch ein wenig unabhängiger macht, da ich mich in Zukunft im Einkommen nicht nur auf den Blog verlassen muss.

Als ich diesen Blog begonnen habe, wurde ich ein wenig unabhängiger von meinem Job. So, dass ich nur noch vier Tage in der Woche dort arbeiten musste und die restliche Zeit für das Lernen und auf das Bloggen aufwenden konnte. Nun kann ich mit den fiktiven Büchern noch ein wenig lockerer mit meinem Blog umgehen, da ich nun auch davon nicht mehr ganz so abhängig bin. So ist das bereits meine dritte Einnahmequelle, auch wenn die Einnahmen noch nicht dafür ausreichen, um nur davon leben zu können. Es dauert seine Zeit, bis man sich etwas erfolgreich aufgebaut hat. Aber es ist möglich. Und es ist der beste Job der Welt.

Nun konnte ich es mir heute endlich mal erlauben auch mal abzuschalten und für zwei Stunden die Sonne zu genießen. Aber auch das ging nicht wirklich so gut wie früher. Ich habe überwiegend unter meinem Schirm gelesen und mich weitergebildet. Und so konnte ich aus den zwei Stunden am Strand noch mal einen schönen Beitrag erstellen. Die zwei Stunden haben sich nach diesem Power Jahr besser angefühlt, als ein ganzer Sommer am Strand in meinem alten Faulpelz-Leben, ohne Ziele.

 


Chillön by @alexfetzt

 

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(Dieser Artikel enthält Werbelinks)

 

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