5 Gründe, warum ein Blog besser ist als Nischenseiten

Ich liebe Blogs und ich liebe das Bloggen. Blogger haben in meinen Augen einen riesigen Vorteil gegenüber anderen Internetgeschäften. Sie lernen, Geschichten zu erzählen. Wir Menschen lieben Geschichten. In meinen Augen ist ein Blog ein Dokument Apparat. Man kann einen Blog auf so viele unterschiedliche Weise nutzen, wie kein anderes Medium im Internet. Hauptsächlich kann man aber seinen eigenen Werdegang dokumentieren und das ist einfach Gold wert.

Hier nenne ich dir jetzt 5 Gründe, warum ein persönlicher Blog besser ist als Nischenseiten.

 

#1 Der Traffic kann unbegrenzt wachsen

Nischenseiten sagen ja schon per Definition, dass man pro Seite nur eine Nische abdeckt. Ich habe damals die Nischenseite umreifungsgeraet-test.de gebastelt. Auf diese Idee bin ich durch meine Arbeit gekommen, weil wir damals so ein Teil bekommen hatten und die Leute, die damit arbeiten mussten, nicht wirklich darauf klar kamen. Zu dieser Zeit habe ich Nischenideen gesucht und habe mir diese Nischenseite neben drei weiteren gebastelt. Ich habe auch bereits damit Verkäufe erzielt, jedoch ohne jemals SEO Arbeit geleistet zu haben.

Trotzdem habe ich mit einem Sale die Hälfte der Kosten für die Domain wieder hereingeholt. Das ist zwar super und mit ein bisschen mehr Arbeit, würde die Seite auch bestimmt super ranken, da wenig Konkurrenz, aber ich hasse es einfach Nischenseiten zu bauen. Denn eine Nischenseite nach der anderen auszubauen, ist für mich wie ein Job. Als würde ich in einem Büro sitzen, wo ich mein eigener Vorgesetzter bin, der mir selbst befielt, Nischenseiten zu bauen.

Das Problem ist einfach, dass der Wachstum einer jeden Nischenseite sich immer nach dem Suchvolumen richtet. 1000 – 10.000 Menschen suchen im Monat nach Umreifungsgeräten. Das wird auch so bleiben. Oder sogar weniger werden.

Ein Blog hingegen kann mit einem einzigen Artikel 10.000 im Monat ansprechen. Von diesen Artikeln kannst du so viele schreiben, wie du möchtest. Mit jedem Artikel wird dein Blog stärker und rankt besser in Google. Sagen wir du hast 5 Artikel von 20, die du geschrieben hast, die wahre Glückstreffer sind und massig Leute anziehen. Damit hast du gewonnen.

Das hier ist mein Wachstum an organischer Suche im ersten Jahr. Und ich bin noch ganz am Anfang:

 

Google Traffic

In dieser Grafik sieht man, wie oft jemand durch die Google Suchanfrage auf meinem Blog gelandet ist. Die Zahl der Menschen, die täglich durch die Suchanfrage hier gelandet sind stieg kontinuierlich.

 

#2 Man ist nicht auf ein Thema beschränkt

Bei einer Nischenseite kannst du vielleicht eine tolle Nische gefunden haben. Sie mag lukrativ sein und du bist der einzige der zur Zeit dafür rankt. Das Problem: Es ist sterbenslangweilig für diese Nische Informationen herauszusuchen und etwas zu schreiben. Mag ja sein, dass du das Schreiben outsourced. Aber du verdienst immer noch Geld mit etwas, was dich zum gähnen bringt und dich wünschen lässt, du hättest es bald geschafft, damit du das Ganze abhacken kannst. Das ist nicht besser als ein Job in einem Büro, auf den man keine Lust hat.

Ich genieße jeden einzelnen Artikel auf meinem Blog, weil ich es liebe, ihm beim Wachsen zuzusehen. Mir ist egal, ob irgendein Artikel nicht beachtet und nicht gelesen wird. Auf meinem Weg habe ich kein einzigen Artikel geschrieben, der mir keinen Spaß gemacht hat. Nicht vom ersten bis zum letzten Wort auf diesem Blog. Und selbst wenn du mit Nischenseiten das 100 Fache von dem verdienst, was ich mit meinem Blog verdiene. Die Freude über steigende Besucher-, Leserzahlen und Interessenten kann man nicht kaufen. Außer vielleicht mit PPC.

Meine Methode beim Blogging hält dich in keiner Box. Ich schreibe über alles, was mich interessiert. Heute ist es Sport und Finanzen, morgen vielleicht Südseetauchen. Es wird immer Leser anziehen und ich werde es immer zu meinem Kernthema verbinden können.

 

#3 Ein Blog ist die beste Plattform für eigene Produkte, Bücher, YouTube Kanäle und Podcasts

Da ein Blog seinen Traffic ganz selbstständig aus Google bezieht, ist es die optimale Plattform. Nur ein Blog macht es dir so einfach, deine Produkte vorzustellen und freie und unabhängige Artikel schreiben zu können, um mehr Menschen für deine Produkte zu begeistern. Viele erfolgreiche Podcaster und Autoren starteten mit einem Blog und bauten sich zunächst ein Publikum auf und erstellten anschließend eigene Produkte. Die Konsequenz? Die Leser warteten bereits auf die Produkte und rannten ihnen die Bude ein. Es war dabei fast egal, wie hoch der Preis war. Ein Blog ist optimal, um Beziehungen aufzubauen und Informationen frei herauszugeben, um sich als Experte zu positionieren.

 

#4 Auf einem Blog lässt sich alles optimal verbinden

Da auch YouTube und Amazon eigene Suchmaschinen sind, lässt sich alles optimal miteinander verbinden. Am besten auf dem eigenen Blog. Damit stellst du sicher, dass der Traffic von YouTube und Amazon auch einen Platz findet. Dein Zuhause im Internet. Einen Ort, wo Menschen dich für immer finden können, wenn ihnen langweilig ist oder sie Motivation brauchen.

Genauso wie Myspace und Myvideo und ICQ und was es nicht früher alles gab, was inzwischen ins Internet Museum gehört, kann das gleiche auch irgendwann mit YouTube und Facebook passieren. Die Kinder haben keine Lust mehr mit ihren Eltern auf der gleichen Plattform zu sein, deswegen sind sie jetzt auf Snapchat und Instagram.

Genauso habe ich mitbekommen, wie Leute von Twitter, mit 4 Millionen Follower einfacher gebannt werden. 4 Millionen…. einfach weg. Futsch! Darum braucht man sein eigenes Reich und eine eigene Domain. Das ist Selbstständigkeit.

Natürlich bleibt man in den Köpfen der Leute, wenn man sich erst mal eine Marke aufgebaut hat, aber sicher ist sicher. Ein Blog ist einfach das Beste vom Besten!

 

#5 Viel weniger Aufwand und viel mehr Ertrag als mit Nischenseiten

Vielleicht verdient man im ersten Jahr mehr Geld mit Nischenseiten. Vielleicht auch im zweiten. Aber ab dem dritten wird jeder Blog Nischenseitenbetreiber outperformen, wenn der Blog als ernsthaftes Business betrieben wird. Der Grund dafür ist, dass Nischenseiten irgendwann ein geradliniger Prozess sind. Du erstellst eine Seite und sie bringt dir Betrag X. Dann die nächste Seite, dann die nächste Seite. Du tauscht deine Zeit gegen die Erstellung von kleinen Geldmaschinen. (Wie erfolgreich die Seiten wirklich sind, unter Berücksichtigung der Konkurrenz sei hier mal dahingestellt.)
Ein Blog braucht eine gewisse Zeit, um Momentum aufzubauen. Da die Leser dich erst finden müssen und man einen gewissen Erfolg haben muss, der anziehend wirkt. Aber die Erfolgsgeschichten der Blogger, die man im Netz finden, sprechen für sich.

 

Willst du dir einen eigenen Blog aufbauen?

Ja, ich will es lernen und mir so passives Einkommen aufbauen (Video)

 

(Dieser Artikel enthält Werbelinks)

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3 Gedanken zu „5 Gründe, warum ein Blog besser ist als Nischenseiten

  1. Hallo Alex,

    ich sehe das in den meisten Punkten genauso wie du. Würde ich sofort unterschreiben. Bei Nischenseiten ist halt reizvoll, dass sie halt wenig Aufwand bedeuten. Während ein guter Blog viel Pflege und regelmäßig gute Beiträge braucht, klatsche ich eine Nischenseite in 2 Tagen hin und mache daran nie wieder was. Bei so ner Website verdient man dann zwar nicht das meiste (so zwischen 50-200€), aber man kann davon halt schnell viele Produzieren. Kann allerdings auch sein, dass die Hälfte beim nächsten Google-Update weg ist, während Bloggen nachhaltig ist.

    Vielen Dank für den super Beitrag und den Mehrwert!

  2. Hi Alex,

    Habe jetzt schon ein paar deiner Artikel gelesen und sie gefallen mir wirklich sehr gut. Habe auch vor kurzem mal ne Nischenseite aufgebaut und muss dir zustimmen, es ist schon etwas nervig. Am liebsten schreibe ich auch auf meinem weltreiseblog, da man einfach berichtet, was man so erlebt hat.
    Werde mir hier noch einiges durchlesen.

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