Das unternehmerische Risiko – Selbstständig werden oder angestellt bleiben

Sollte ich in die Selbstständigkeit springen oder sollte ich doch lieber in einem augenscheinlich geschützten Umfeld eines bereits gefestigten Unternehmens bleiben? Sollte ich es wagen meinen Traum zu verwirklichen und zu leben oder lieber meine kleinen Träume leben, in der Hoffnung, dass ich auch wirklich noch dazu komme, diese leben zu dürfen? In einem Unternehmen ist man eingeflochten in ein Sozialgefüge. Man kann sich darauf verlassen, dass das Geld monatlich auf das Konto kommt und man hat eine externe Motivation, etwas aus seinem Leben zu machen (Man muss zur Arbeit gehen, da man sonst gefeuert wird und droht zu verhungern).

Jeder Mensch, der sich selbstständig machen möchte oder zumindest ein wenig abseits, bzw. über dem Status quo leben möchte, steht vor dieser inneren Zerrissenheit. Man muss über sich hinauswachsen und wissen, was man wirklich im Leben möchte. Ist man sehr gerne in seinem Job und freut sich diese 160 Stunden im Monat, dort, mit den Kollegen zu verbringen, kann sich kein anderes Leben vorstellen, sieht keine Möglichkeiten seinen Alltag anders, als mit einem Job auszufüllen, dann ist der Job das Passende für einen.

Das Problem kommt erst auf einen zu, wenn man nicht mehr ganz zufrieden ist. Das könnte das mickrige Gehalt sein, die lästernden und wissbegierigen Kollegen, die schlechten Arbeitsbedingungen, die Gesundheit, die unter dem Job leidet, oder auch einfach, dass einem hundert andere Dinge einfallen, die man an einem Vor- und Nachmittag einfach lieber machen würde, die unter Umständen sogar noch mehr Geld in die eigene Kasse spülen würden, als der Job es jemals könnte.

So ist es auch in meinem Fall, dass ein geregelter Job niemals in mein Lebenskonzept passen wollte. Es liegt nicht an der Tätigkeit. An diese gewöhnt man sich in der Regel. Es ist viel mehr die Unfreiheit und der quälende Gedanke, etwas machen zu müssen, worüber man keine wirkliche Kontrolle hat. Damit meine ich, dass man sich nach einigen Jahren in einem Job festgefahren hat und sein Leben und seine Ausgaben daraufhin anpasst. Eine Gehaltserhöhung in einem Unternehmen ist, wenn man nicht gerade eine Top-Schlüsselkompetenz inne hat, sehr schwierig zu bekommen. Hat man sich ein Leben mit einem guten Job, Haus, Familie, zwei Autos und einigen Haustieren aufgebaut, hat man keine Chancen mehr aus diesem Traum, für manche möge es auch ein Dilemma sein, welches man Hamsterrad nennt, auszubrechen.

Bei einer Selbstständigkeit ist es was anderes. Vor allem, wenn sie auf Vermögenswerten aufgebaut ist: Immobilien, Blog, Bücher, Youtube-Kanal, Podcasts usw. Falls man hier dafür sorgen möchte, dass das eigene Gehalt steigt, muss man einfach nur zusehen, dass man einen neuen Kredit –  für eine neue Immobilie – bei der Bank bekommt, ein paar neue Bücher schreibt, ein paar neue Videos aufnimmt, oder ein paar Artikel mit Affiliate-Links schreibt.

 

Bei der Form der digitalen Selbstständigkeit ist Arbeit = Mehr Gehalt. Bei einem Job ist Arbeit = Erhalt.

 

Deswegen schreibe ich meine Bücher und deswegen führe ich auch diesen Blog. In den nächsten Jahrzehnten wird sich viel in unserer modernen Welt ändern. Keiner weiß, wohin sich diese digitale Revolution entwickeln wird, aber es ist besser, man baut sich ein paralleles digitales Standbein auf. Viele Experten (Gerald Hörhan, Richard David Precht) warnen dringlich vor einem Zerfall der Mittelschicht in Deutschland.

Gerade die Menschen in der Mittelschicht, sofern nicht bereits kurz vor der Rente, sollten sich an die auf uns zurollenden Bedingungen anpassen und sich ein digitales Standbein aufbauen. In meinem Betrieb sind die Auswirkungen jedes Jahr deutlicher spürbar. Die Aufträge gehen zurück. Viele Konkurrenzunternehmen haben bereits dicht gemacht.

Doch natürlich ist es nicht ganz so einfach sich etwas aufzubauen. Das weiß ich. Ich bin da durchgegangen – genauso weiß ich aber auch, dass es sich lohnt. Und deswegen kann ich es auch nur jedem ans Herz legen. Starte etwas und fange so früh wie möglich an. Überwinde die psychologische Barriere der scheinbaren Gemütlichkeit eines Jobs. Entwickle dich mit einem Nebenprojekt, neben deinem Job weiter. Wachse.

Was steht dem denn eigentlich im Weg, sich selbstständig zu machen und für eine bessere Zukunft mehr zu leisten?

 

Motivation

 

Je höher die eigene Position in einem Betrieb, desto schwieriger ist es, diese loszulassen. Die Vorteile einer guten Stelle überwiegen die Nachteile und die Angst des Neuen oder des Unbekannten. Wir wollen die Zugehörigkeit, Macht und den Fortschritt, den wir bereits erlangt hatten nicht aufgeben. Doch was ist, wenn es diese Stelle in zehn Jahren nicht mehr geben wird? Was ist, wenn dein Betrieb, aufgrund von Umstrukturierungen, viel mehr von deiner Position abverlangt und du plötzlich in der gleichen Zeit das Doppelte leisten musst, während deine Frau gerade schwanger ist? Burnout ist keine Seltenheit in unserer schnellen und auf Druck aufgebauten Gesellschaft. Familiärer Druck und Leistungsdruck im Job ist der Tot einer jeglichen Freiheit und Genuss des Lebens.

Was ist, wenn du auf mich und viele andere gehört hättest und dir in diesen zehn Jahren ein digitales Nebeneinkommen aufgebaut hast, mit welchem du bereits mehr verdienst als in deinem Job? Du könntest jetzt einfach kündigen, deinen Job im Internet auf das nächste Level bringen, dich um die Familie kümmern, deine Hobbys und deine Fitness betreiben und das Leben viel mehr genießen. Durch die eingesparte Zeit im Job, würdest du bald zusätzlich noch mehr mit deinem digitalen Job verdienen, deine Gesundheit verbessern und das Leben aus einem gesunden und ruhenden Zen-Zentrum der Selbstbestimmtheit kontrollieren.

Keine Chefs, keine Kollegen (die du nicht willst – Im Internet baust du dir ein Kollegial von Menschen auf, die du magst), kein stinkender und voller Verkehr, keine feste Arbeitszeit oder Leistungsdruck. Jede Minute Arbeit entlohnt sich bei dir selbst.

Das unternehmerische Risiko? Das gibt es in der digitalen Welt fast nicht. Wenn man nicht gerade ein Riesenprojekt wie Facebook 2.0 plant, sondern sich etwas Fundamentales und Einfaches aufbaut, woran man Stück für Stück arbeiten kann, jeden Tag ein bisschen. Sei es bei einem Blog, ein Eintrag pro Woche, oder bei Youtube mit einem Video pro Woche, dann summiert sich das nach einiger Zeit zu einem Vermögenswert, welcher selbstständig Geld erwirtschaftet. Einfach durch ehrliche Arbeit und Hingabe. Man muss es nur lange genug und konsequent T-U-N.

 

Zeit + Qualität + Hingabe

 

Das ist der Schlüssel. Und dann gibt es auch kein unternehmerisches Risiko in diesem Sinn mehr…

Aber Alex, ich traue mich nicht, meinen Namen im Internet preiszugeben. Was ist, wenn meine Kollegen das herausbekommen und über mich lästern oder lachen?

So what… Das tun sie sowieso. Das wirst du niemals vermeiden können. Das ist einfach das Spiel der Menschen in Unternehmen. Jeder lästert über jeden. So übersteht man den Tag entspannter und irgendwie lustiger. Ich habe es zwar niemals ganz verstehen können, aber so ist es einfach. Muss man hinnehmen. Aber wenn es dir wirklich etwas ausmachen sollte und du dich besser fühlst, wenn man deinen Namen im Internet nicht findet, so kannst du auch alles im Internet unter Pseudonymen erschaffen. Das garantiert ein zusätzliches Einkommen, ohne deinen Namen preiszugeben. Lediglich im Impressum muss man seinen Namen eingeben und dieses kann man von der Googlesuche ausschließen lassen. Für ein Buch kann man einen Verlag gründen, um seinen Namen zu verstecken. Bei Youtube kann man Bestof, Top10, Kommentar-Kanäle erstellen, ohne sich selbst zu zeigen. Es gibt immer Wege.

Aber Alex, ich habe doch so wenig Zeit. Die Arbeit… Die Kinder… Die Schildkröte… Sie brauchen mich und meine Aufmerksamkeit.

Darauf werde ich im nächsten Artikel genauer eingehen. Es sei aber so viel gesagt, dass ich auch oft nur zwei Stunden am Tag für mein Online Business habe. Ich bin für meinen Job, mit Hin- Und Rückfahrt und Einkauf auch etwa 11 Stunden am Tag vom PC entfernt. Ich muss acht Stunden schlafen. Dann bleiben noch fünf Stunden, in denen ich kochen, essen und aufräumen muss. Ich habe also rund zwei bis drei Stunden Zeit für mein Business an normalen Arbeitstagen. Diese nutze ich aber sehr intensiv. Das erste Jahr habe ich damit zugebracht mir meine Bahnen zu legen. Bücher/Blog/Youtube. Jetzt kann ich diese zwei bis drei Stunden jeden Tag nutzen, um diese Bahnen auszufüllen und mit Inhalt zu gestalten. Überlege dir den folgenden Einfluss, gestreckt auf die nächsten Jahre oder Jahrzehnte. Er ist groß. Sehr, sehr groß. Aber wie gesagt, darauf gehe ich im nächsten Artikel ein.

 

No Risk, No Fun.

Viele Grüße,

Alex

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