Daytrading lernen für Anfänger

Zu Anfang dieses Jahres habe ich damit begonnen, mich mit Daytrading auseinanderzusetzen. Ich hatte die Möglichkeit, die Stundenzahl in meinem Tagesjob zu senken und hatte dadurch zum ersten Mal Zeit dafür. Zu dem war es im Februar, es lag noch teilweise Schnee herum und ich hatte drei Wochen Urlaub. So wurde Daytrading zu einem neuen Hobby. Ich stürzte mich in die wilden Wellen des Marktes, und wie das bei jedem Surfer am Anfang nun mal ist, stoßen ihn die Wellen zurück und spülen ihn mit einem neuen Sinn für die Realität zurück an den Strand.

  • „Das ist normal.“
  • „Ich habe auch Lehrgeld bezahlt.“
  • „Keine Ausbildung ist umsonst.“
  • „Bilde dich erst einmal weiter und lese alles was du finden kannst zu diesem Thema.“
  • „Lerne erst mal mit dem Demokonto richtig umzugehen und werde erst mal damit erfolgreich.“

Das sind die gängigsten Antworten und Meinungen die man in Facebook Gruppen erhält, wenn es am Anfang noch nicht so rund läuft mit dem Traden. Die sind auch alle richtig und wichtig. Aber da die meisten Daytrader nun mal Männer sind und Männer sich nicht gerne sagen lassen, dass …

  • sie Geduld haben müssen
  • sie auf den Markt warten müssen
  • sie nicht immer richtig liegen
  • sie nicht die Besten sind
  • sie erst mal auf einem Demokonto üben sollen

… ist das ganze in der Realität doch etwas schwieriger umzusetzen, als man selbst glauben mag.

Jeder Mann ist in sich drin ein Krieger, aber auch ein Narzisst.

Deswegen hier die wichtigsten Bedingungen, um mit Daytrading zu beginnen. Entscheidet man sich für das Daytrading, ohne diese Bedingungen zu erfüllen, kann es schnell passieren, dass man sich das Leben zur Hölle macht. Daytrading hat Potential einen Mann glücklich zu machen, aber auch genau so viel, sein Leben zu zerstören. Und ich dramatisiere nichts, was nicht schon vorgekommen ist. Daytrading hat schon Familien zerstört, hat aber auch schon Menschen reich und glücklich gemacht.

 

#1 Du musst eine gesunde Basis für dein Leben haben

Daytrading als einen fliegenden Teppich zu betrachten, der dich aus dem Ghetto geradewegs in das nächste Paradies führt ist zwar ein beflügelnder Gedanke, aber entspricht nicht der Realität. Wahrscheinlich ist, dass du tiefer landest als davor.

Daytrading erfordert Konzentration und Hingabe. Es erfordert viel deiner Energie, deiner Wachsamkeit und deiner Disziplin. Wenn du diese nicht aufbringen kannst, weil du nicht weißt, wie du nächsten Monat die Miete bezahlen sollst, oder wie du das Geld für die Schule deiner Kinder aufbringen kannst, dann solltest du dir lieber einen zweiten Job im Supermarkt besorgen, als mit Daytrading dein Glück zu versuchen.

Daytrading erfordert eine sehr stabile Psyche. Für eine stabile Psyche musst du bereits viel Lebenserfahrung haben und einige Lebenskrisen überstanden haben. Du musst in deiner Persönlichkeit gereift sein und du musst deine Prioritäten richtig setzen können.

Meiner Meinung nach gibt es zwei ideale Punkte für einen Mann, um mit dem Daytrading anzufangen.

  • In seinen frühen Zwanzigern.
  • Sobald die eigenen Kinder ausgezogen sind und man nicht mehr für ihre Versorgung verantwortlich ist.

In seinen frühen Zwanzigern lohnt es sich, da man zu dieser Zeit, die meiste freie Zeit zur Verfügung hat. Man hat noch keine familiären Verpflichtungen und kann auch ein bisschen Geld verschießen. Auch wenn ich trotzdem nur auf Demokonten üben würde zu dieser Zeit.

Wenn man nicht gerade mit einem goldenen Löffel geboren wurde, hat man einfach noch kein finanzielles Polster in diesem Stadium im Leben. Man sollte sich in dieser Zeit sowieso auf die Karriere konzentrieren. Aber man hat, wie gesagt, viel Zeit und so kann man sich schön weiterbilden und diese Zeit nutzen.

-> Das Beste Buch, welches ich bis jetzt gefunden habe, was Daytrading am besten lehrt ist: Das große Buch der Markttechnik von Michael Voigt*.

Der zweite Lebensabschnitt meiner Meinung nach, ist wenn die Kinder nicht mehr auf dein Einkommen angewiesen sind. Kinder saugen Geld solange sie wachsen und reifen. Jedes Jahr neue Klamotten, neue Spielsachen, neue Hobbys, neue Reisen. Ein Kind großzuziehen kostet durchschnittlich 150.000 €.

Deswegen sollte man erst danach mit dem Trading beginnen. Natürlich kann man immer lesen und sich weiterbilden.

-> Man sollte sich sowieso immer weiterbilden.

Männer hingegen, die gar nicht beabsichtigen eine Familie zu gründen und Kinder großzuziehen, sind sowieso immer frei, das zu tun, was sie wollen.

 

#2 Du musst genug Geld und Zeit zur Verfügung haben

 

Geld = Energie

Zeit = Energie

Energie -> Mehr Geld

Wenn du die Basics im Daytrading gelernt hast und dich das Demokonto einfach nur langweilt, weil keine Emotionen aufkommen, was ich sehr gut verstehen kann, dann könnte es sein, dass du bereit bist, um in die Schlacht einzutauchen. Ein Demokonto ist toll, um die Babyschritte zu lernen. Aber was ein Krieger will ist kämpfen. Ein Krieger will die Gefahr und er will den Nervenkitzel. Aber ein Krieger muss diese Gefühle auch beherrschen lernen. Vor allem im Daytrading.

Damit man gelassen sein kann und auch die Stressbewältigung sinnvoll für sich nutzen kann, braucht man eine gesunde Basis, die vordergründig daraus besteht, genug Zeit und genug Kapital zur Verfügung zu haben. Wenn du die ganze Zeit an deinen nervigen Arbeitgeber denken musst und deine ganze Hauptenergie in einen Job abwandert, dann wird das Daytrading dich eher erschöpfen, als dir irgendwelchen Gewinn zur Seite zu schaffen.

Die meiste Energie des Tages geht für die meisten Menschen nämlich für ihren Tagesjob hin. Er muss die acht Stunden jeden Tages dafür opfern, seinen Arbeitgeber reich zu machen. Aber es sind nicht nur acht Stunden. Es sind die acht Stunden. Die acht Stunden, in denen wir die meiste Energie haben. Die wichtigsten acht Stunden eines jeden Tages. Ein Krieger muss diese acht Stunden für sich und sein Business nutzen, wenn er wirklich etwas erreichen möchte. Die Hauptenergie des Tages sollte dorthin fließen, wo man seine Zukunft sieht. Das Problem ist auch, dass man am Wochenende kaum traden kann, da die Börsen überwiegend Montags bis Freitags von 8.00 bis 20.00 h geöffnet haben.

Man kann zwar neben einem Job lernen und sich bilden. Aber man sollte nicht darauf hoffen, eine gute Karriere im Daytrading zu machen. Natürlich ist das möglich und viele traden neben dem Beruf. Aber diese Leute haben enorm viel Vorerfahrung und sind bereits geübt. Der Handel ist bereits mit allen Techniken in ihrem Unterbewusstsein gelandet und sie können schneller und routinierter Entscheidungen treffen als Anfänger. Um dahin zu kommen dauert es aber Jahre.

 

Geld

Natürlich kann man auch bereits mit 300 € anfangen, sowie ich damals. Die Gewinne sind dann meistens im Cent Bereich, manchmal hat man auch einen Euro verdient. Es kommt natürlich auf die Strategie an, die man fährt. Es war lustig, seine eigene Emotionsskala rauf und runter springen zu sehen, obwohl es nur ein paar Euro waren. Es liegt daran, dass unser Ego sinnlose Verluste nicht verkraften kann. Daytrading erscheint so einfach. Deswegen denkt jedes Ego automatisch: „Ich kann ja nur gewinnen.“ Aber selbst die Besten haben nur eine Gewinnrate von höchsten 51%.

Ist es möglich vom Daytrading zu leben?

Ja, das ist es, aber dafür lohnt es sich ein bisschen mehr Kapital anzusammeln. Ab einem Betrag von 25.000 €, vorausgesetzt man beherrscht das Handwerk, ist es möglich sehr gut vom Daytrading zu leben. Dann sind durchschnittliche Gewinne von 100 € – 250 € pro Tag keine Seltenheit.  Bis man das Geld zusammen hat, sollte man also schön fleißig arbeiten, das Geld sparen und sich währenddessen weiterbilden.

 

#3 Die Wahl des richtigen Brokers

Auch das ist ein wichtiger Faktor. Man muss seinem Broker vertrauen und eine gute Wahl treffen. Gerade in diesem Business gibt es viele schwarze Schafe, die neugierige Anfänger gerne ausnehmen. Das heißt, man sollte sich ordentlich bei einem Vergleichsportal, wie diesem hier informieren.

Ich habe viele Broker ausprobiert und fand eine Enttäuschung nach der anderen. Zu hohe Kosten. Nicht einsteigerfreundlich. Schlechter Support.

Dann fand ich Admiral Markets. Das war meiner Meinung nach der beste Broker, der alles liefern konnte, was ich brauchte.

  • Toller Support
  • Kostenlose Seminare (Mehrmals wöchentlich für Anfänger, ganz einfach auf Youtube)
  • der günstigste Broker
  • gute Stabilität
  • sehr Nutzerfreundlich
  • Man kann Minilots handeln, damit kann man schon mit 300 € traden und Erfahrungen mit Minikonten sammeln

Das ist keine bezahlte Werbung für Admiral Markets, sondern meine ehrliche Meinung, die ich mit allen, die sich dafür interessieren, teilen möchte.

#4 Geld ist nicht alles

Daytrading ist eine interessante und schöne Sache, mit der man sich beschäftigen kann, aber Geld ist nicht alles auf der Welt. Es ist ein toller Zeitvertreib und wenn man es beherrscht, kann es ein toller Job sein. Wie immer gilt, von nichts – kommt nichts.

Es gilt Übung, Übung, Übung. Jeden Tag, Jahre lang.

Doch Geld sollte nur dazu da sein, das Leben, welches man führt zu bereichern und nicht es komplett auszufüllen. Ich glaube am Ende vom Lied wünscht sich keiner, er hätte mehr Geld gehabt, sondern stärkere und erfüllende Beziehungen, tiefgreifende Erfahrungen und einen gewissen Nachlass für die Welt.

Aber wenn du denkst, dass Daytrading das Werkzeug dazu sein könnte, dir deine Wünsche zu erfüllen, dann los.

 

#5 Einfach mal ausprobieren.

90% Der Daytrader sind Männer. Das sieht man in Kursen und Seminaren sehr häufig. Meiner Meinung nach hat das damit zu tun, dass Trading sehr an das innere Spielkind und den inneren Krieger appelliert und ihn herausfordert. Es macht einfach Spaß, Recht zu haben und wenn man gegenüber dem Markt und allen Teilnehmern darin Recht haben kann, dann freut es uns und wir wollen die Bestätigung wiederholen.

Jeder muss selbst schauen, ob das Ganze was für einen ist. Ich finde es lohnt sich zumindest mal reinzuschauen, um hinterher wenigstens anständig darüber reden zu können.

 

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