Du bist geboren worden um Unternehmer zu sein, kein Sklave.

Der Mensch ist ein kreatives Wesen, keine Frage. Man braucht sich nur unseren Entwicklungsstand ansehen und die modernen Errungenschaften. Längst ist nicht nur die Königsfamilie und der Adelshof privilegiert einen schönen Lebensstil zu führen, sondern auch das Bauernvolk genießt einen großen Luxus. Wer vor 200 Jahren nicht arbeiten wollte und keinen eigenen produktiven Wert zur Gesellschaft beitragen konnte oder wollte, ging dahin. Heute kann man ohne weiteres ohne viel Auffand einen guten Lebensstil pflegen. Einfach weil der Mensch schon so viel erschaffen hat. Nicht nur werden jeden Tag immer neue Waren produziert, auch die Güter von vor 20, 30 und 50 Jahren finden noch ihren Wert, in gewissen Stuben. Es wird mehr produziert als vermüllt. Dadurch wird ein gewisses Lebensstandart, vielen Menschen, immer einfacher zugänglicher.

 

Kreativer Kopf oder Sklave?

Da auch immer mehr Maschinen entwickelt werden und die Tendenz steigt, werden einfache Arbeitstätigkeiten immer unnötiger für Menschen. Trotzdem brauchen die Menschen ein Einkommen.

Die Frage ist, für was für ein Einkommen entscheidet man sich. Nutzt man seine Ressourcen und seine Interessen, um etwas Eigenes aufzubauen? Oder bleibt man passiv, macht schön was einem gesagt wird und verbringt sein Leben, ohne weiteres Interesse in die eigene Selbstständigkeit.

Vielen Menschen genügt das einfache Leben. Sie haben einen 8 Stunden Job, ihr größtes Ziel im Leben ist eine Familie zu gründen und der Job bietet die größte Wahrscheinlichkeit dieses Ziel zu erreichen, ohne irgendwo anzuecken. Der Wunsch nach Selbstverwicklung, drückt sich dann in Hobbys oder in übermäßiger Arbeitsmoral am Arbeitsplatz aus. Schließlich ist der Mensch ein denkendes Wesen und so muss er sich immer einen Sinn in seinem Leben erdenken.

Das Problem ist nur man arbeitet 8 oder 12 Stunden für jemanden der sich mal wirklich mit sich und der Umwelt auseinander gesetzt hat und ein Unternehmen gründete. Man gibt den größten und wertvollsten Aspekt seines Lebens an jemand anderen ab. Seine Zeit und seine Energie. Die ganze kreative Energie. 8 Stunden Arbeit, da drin stecken einfach so viele kreative Ressourcen und Möglichkeiten etwas eigenes zu entwerfen und sich eigene Gedanken zu machen. Zeit neue Ideen zu konsumieren und eigene Konzepte zu entwerfen, sodass ich manchmal richtig traurig werde, wenn ich zur Arbeit fahre.

An der Arbeit ist man natürlich voll im Job und ziemlich abgelenkt und hat auch keine Möglichkeiten groß etwas für die eigene Angelegenheit zu tun.

Abends ist man fertig, bzw.. wenn man so wie ich im 3 Schicht System arbeitet, kommt der unkoordinierte Tagesrhythmus noch hinzu.

Nach einigen Jahren gibt man auf und man wird gemütlich. Man gründet eine Familie, damit die Arbeit wenigstens dafür sinnvoll ist.

Jetzt arbeitet man für ein Unternehmen und dessen Geist. Man ernährt davon eine Familie und die einzige freie Zeit am Wochenende bleibt, die auch nur dazu genutzt wird sich von der Woche zu erholen. Sonntags fährt der Körper und die Gedanken bereits an zum Montag, in dem es dann wieder heißt „Tschüss Seele, ich geh arbeiten“.

 

Die kreative Kindheit

Ich kann mich noch sehr gut an meine Kindheit erinnern. Bevor ich zur Schule gehen musste, dazu frisch in Deutschland angekommen, wo ich sowieso erst mal nur der Außenseiter war, war ich abnormal aktiv. Ich habe jeden Tag Fitness und Sport gemacht, Gitarre gespielt, Filme mit den Kuscheltieren als Hauptdarstellern gedreht. Ich habe meine Überraschungsei-Spielzeuge auf einem aufgemalten Fußballfeld auf dem Schreibtisch gegeneinander antreten lassen und war der Manager einer erfolgreichen, immer gewinnenden Fußballmannschaft, über Monate hinweg. Ich war ein Gewinner, jeden Tag.

Jedes Kind ist ein Gewinner!

 

Bis die Schule uns beibringt ein braver Angestellter zu sein, ein Sklave ab der ersten Klasse. Und bist du ein braver Sklave, dann bekommst du eine 1 und Bonbons. Bist du ein schlechter Sklave bekommst du eine 6 und darfst das Sklavenjahr noch mal wiederholen, damit du endlich lernst ein erfolgreicher Sklave zu sein und dich endlich in das System fügst. Später darfst du dann einen Beamtenjob machen, bei dem deine Kreativität für den Rest deines Lebens unterkommen wird.

 

Nicht umsonst gibt es so viele erfolgreiche Menschen, die die Uni abgebrochen haben, oder sie niemals zu Gesicht bekamen. Sie hatten einfach keine Zeit Sklaven zu sein. Sie mussten etwas unternehmen. Sie wurden Unternehmer.

 

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