Ein Blog ist B2B Business – augenscheinlich B2C – Werben auf einem Blog

Nach dem ich Rich Dad poor Dad gelesen hatte, war ein Blog die erste aller Business Möglichkeiten, die mir in den Sinn kam. Ich erinnerte mich an einen Blog, den ich vor Jahren mal gelesen hatte und ich wusste, dass man damit sein Geld verdienen kann. Ich habe schon immer gerne geschrieben und ich kam in ein Alter, in dem ich durchaus dem einen oder anderen etwas mit Autorität erzählen konnte. Das ist eins der Vorteile am Erwachsensein. Es wird immer (noch) ahnungslose Menschen geben, die etwas lernen müssen.

Einen Shop aufziehen, oder generell Händler werden, war nicht so mein Ding. Dafür macht mir der kreative Prozess zu viel Spaß. Auch wenn ich ziemlich froh bin, in einer gewissen Routine zu sein, die auch wirklich funktioniert. Aber damit es funktioniert, bedarf es im jeden Business eine gewisse Voranstrengung. Mein erster Vermögenswert in meinem Leben sollte keine Immobilie, oder Aktie, sondern ein Blog werden. Ein Blog ist besser als eine Aktie oder Immobilie. Es ist ein eigenes Unternehmen, welches mit einem wächst und einem viele Türen öffnet, mit nur einem Investment von 4 € im Monat.

 

Was ist B2B und B2C

B2B steht für Business to Business und bedeutet ein Geschäft zwischen Unternehmern. Wenn ein Lampenhersteller dafür beauftragt wird 1000 Lampen für ein neues Bürogebäude, welches einem Unternehmen gehört, anfertigen zu lassen, oder einfach seine bestehende Ware an Lampen an dieses Unternehmen verkauft, so ist das ein Handel zwischen Unternehmen. Oft gibt es Massenrabatt oder auch andere Vorteile.

B2C wäre in diesem Beispiel ein Mensch, der in einen Lampenfachhandel geht, oder sich online eine neue Lampe für sein Wohnzimmer bestellt.  Business to Consumer/Customer.

Der Vorteil im B2B liegt vor allem beim Verkäufer, da er so viel von seiner Ware auf einen Schlag los werden kann und damit im Versand und Porto spart. Dadurch kann er die Ware auch ein wenig günstiger anbieten und es baut sich daraus evtl. eine längerfristige Geschäftsbeziehung.

Das ist natürlich nur ein fiktives Beispiel aus dem Stegreif heraus, aber so funktioniert es im Prinzip. So viel zur Erklärung, doch was hat das mit einem Blog zu tun?

 

Der B2C Aspekt eines Blogs

Bloß, weil jeder Zugriff auf einen Blog hat und die Beiträge lesen kann, heißt es nicht, dass alle Beiträge auch für alle Menschen bestimmt sind. Manche Beiträge sind B2C: Zum Beispiel wenn ich sage, dass Bloggen eine ziemlich spaßige Geschichte ist und sie auch ziemlich lukrativ werden kann. Das tue ich dann aus meiner freien Überzeugung und weil ich Menschen genau so frei machen möchte, wie ich auch mich frei machen will. Hier liegt meine Leidenschaft. Ich treffe immer wieder Menschen, die ihre Entscheidungen, oder ihre Faulheit im ersten Viertel des Lebens bereuen und gerne etwas anderes gemacht hätten. Einen anderen beruflichen Weg eingeschlagen hätten. Deswegen bin ich froh, etwas gefunden zu haben, was keine Grenzen hat. Ein Blog ist ein freies Business, welches du in jede erdenkliche Richtung ausbauen kannst. Es ist nichts festes, wie eine Ausbildung, die dir eine Richtung und eine Gehaltsdeckelung vorgibt. Ich hatte die ersten 25 Jahre meines Lebens wirkliche Angst vor dieser Entscheidung und deswegen bin ich in eine Parallelwelt geflüchtet. Ich machte etwas mit Kunst und trainierte meine Breakdance Skills und lebte dort meine Individualität. Ich wusste es nicht besser. Ich wusste aber auch, dass ich niemals in festen Bahnen, wie sie an Ausbildungsstätten oder Universitäten gelehrt werden, bleiben möchte. Und da ich weiß, dass es da draußen auch Menschen gibt, die genau so wenig Bock auf ein Leben in Bahnen haben, liegt meine Freude darin, eine Selbstständigkeit vorzuleben und damit Mut zu machen.

Auch ich habe alles von anderen Bloggern gelernt, die es mir ein paar Jahre voraus vorgemacht haben. Manche davon sind jetzt Millionäre. Manche leben ein bescheidenes Familienleben und sind damit sehr gut versorgt. Mit einem Blog hast du langfristig gesehen die Freikarte dafür, deinen Traum zu leben, egal wie dein Traum aussieht.

Für diese Passion werde ich auf drei Arten bezahlt: In erster Linie durch die Freude, wenn ich einen Beitrag schreibe. Und ich meine wirklich das Schreiben und Tippen an sich. Ich spüre eine wohltuende Energie, wenn ich einen Beitrag schreibe, bei dem ich glaube, dass er anderen helfen wird. Und ich bin traurig, wenn der Beitrag fertig ist. Weiterhin werde ich mit Geld bezahlt. Was eben wichtig ist, um in dieser Welt funktionieren zu können. Geld macht mich nicht glücklich, aber es macht mich frei und bestätigt mich, dass ich etwas richtig mache und das wiederum macht glücklich.

Die dritte Art und Weise, wie ich bezahlt werde ist die Dankbarkeit in den Emails, die ich erhalte, in denen mir gesagt wird, dass die Bücher einen Gefallen finden, und dass ich den Menschen tatsächlich helfe mit meinem Werk. Alle drei Arten bezahlt zu werden sind meine Nahrung. Es ist eine Nahrung, die man selten in einem Job als Angestellter erfährt. Wenn man nicht der Besitzer des Unternehmens ist, ist man einfach immer der Ar***. Entweder unfähig oder ein Ar***.

Deswegen macht es mir eine solche Freude für mich und nur für mich zu arbeiten. Jede Minute, die ich in meine eigene Welt stecke, lohnt sich später in doppelter Hinsicht. Ich bin frei und ich habe Ressourcen, um zu helfen. Helfen in dem Sinne, dass ich neue Krieger bestärke, ihren eigenen Weg zu gehen. Sich ein eigenes Hamsterrad aufzubauen, welches mit einem Elektromotor versehen ist. Bei dem man nur strampeln muss, wenn man sich fit halten will und weil es einem Spaß macht, aber nicht, weil man sonst droht zu verhungern.

Da kommt aber jetzt der B2B Aspekt eines Blogs ins Spiel.

Bloggen – Das B2B Business

Teilweise kriege ich auch Emails oder auch Kommentare unter den Artikeln, bei denen die Intention sofort klar wird. Sie wollen einen Backlink. Das ist an sich nichts schlimmes. Ich wollte in meiner Anfangszeit auch viele Backlinks, damit mein Blog nach oben steigt und habe unterschiedliche themenrelevante Blogs durchsucht und ein netten Kommentar hinterlassen. Manchmal hat es geklappt und manchmal eben nicht. Bei 10 Blogs lassen in der Regel 3 den Link zu, so war meine Erfahrung. Nach einigem Wochen wurde mir das aber zu blöd, Links abzustauben und Interesse zu heucheln. Denn oft ist es nicht mehr und das erlebe ich mittlerweile selbst. Teilweise sind Kommentare dabei, bei denen man sich einfach an den Kopf fassen muss.

Ich lasse auf meinem Blog fast keinen einzigen Kommentar mehr zu. Anfangs habe ich das durchaus getan, da ich – wie so viele Blogger –  dachte, dass es dem Blog hilft, auch wenn die meisten Kommentare nur auf eigenem Interesse bestehen.

Heute brauche ich keine Kommentare, um Bestätigung zu erhalten. Manche versuchen es und provozieren mich sogar regelrecht in den Kommentaren, nur damit ich mich öffentlich rechtfertige, aber dann besuche ich die Seite, die sie mir versuchen auf meinem Blog anzudrehen und ich verstehe was Sache ist. Statt sich um ihren eigenen Kram zu kümmern und etwas aufzubauen, was Substanz hat und für sich spricht – nerven sie lieber andere und erschleichen sich die Backlinks, um bei Google nach oben zu kommen.

Ich habe lange aufgehört Kommentare mit Links zu eigenen Webseiten zuzulassen, die danach riechen, nur an sich selbst zu denken. Das wäre auch einfach alles ziemlich unfair gegenüber den Unternehmen, die mit mir zusammen arbeiten. Unternehmen beauftragen SEO Firmen, die mich aufsuchen und einen Artikel bei mir erkaufen. Ein Artikel mit Werbung kostet bei mir inzwischen ca. 150 €. Selbstverständlich nur NO-Follow Links. Was die Unternehmen dafür pro Artikel auch noch an die SEO Firma bezahlen wird ein Geheimnis bleiben. Aber es dürfte alles nicht gerade wenig sein.

Werbung auf meinem Blog kostet im Moment also etwa 150 €. Jeden Monat wächst der Blog, wird bekannter und bringt mehr Einnahmen. Damit steigen auch die Kosten für einen Platz auf diesem Blog. Und hier sind wir bereits im B2B Business. Ich schreibe jeden Artikel mit einer hohen Präzision und viel Energie. Ich gebe so viel Energie in jeden einzelnen Artikel, dass es nach dem Ende eines Artikels sich so anfühlt, als würde ich kurz krank werden. Ich bin beim Schreiben total in meinem Fokus und stecke echte Lebensenergie, echtes Chi in jeden einzelnen Artikel und natürlich auch sehr viel Liebe hinein.

Deswegen kann ich keine halbherzigen Kommentare von Leuten akzeptieren, die nur an sich denken, wenn andere Unternehmer so viel Geld dafür ausgeben müssen, um einen Link auf meinem Blog zu bekommen. Es ist einfach nur Fairness gegenüber anderen Unternehmern, die sich ebenfalls etwas mit ihrer eigenen Lebensenergie aufbauen.

Am Anfang hatte mein Blog noch nicht genug Druckmittel. Die ersten 3 Monate konnte ich gar nichts für einen Artikel verlangen. Nach sechs Monaten etwa hatte ich meinen ersten Auftrag für rund 30 oder 40 €. Diese Grenze ist mit der Qualität und Quantität gestiegen. Und so sollte das bei einem Blog auch organisch weiter steigen.

Wenn man Geschäfte mit anderen Geschäftsleuten machen möchte, sollte man sicher gehen, dass man etwas zu bieten hat, was den anderen entweder weiter wachsen lässt, oder wovon er direkt profitiert. Man kann nicht einfach in das Geschäft von jemanden gehen und sich etwas erbetteln, oder hoffen etwas im Wert von 150 € durch einen halbherzigen Kommentar zu bekommen – so funktioniert die Geschäftswelt einfach nicht! Man muss immer mehr bieten, als man erhalten möchte! Immer!

Genau so gebe ich auch immer viel, viel mehr als ich zurückbekomme. Ich gebe meine wertvollsten Informationen, meine stärkste Energie und meine wertvolle Zeit oft umsonst, oder für einen kleinen Betrag, wie 2,99 € für ein Buch* heraus. Meine Informationen sind sehr persönlich und beruhen auf ehrlicher Erfahrung. Man wird mich niemals erleben, dass ich etwas ungeprüftes aus dem Internet von anderen einfach nur nachplappere.

Und nur weil ich ein Jahr fast umsonst gegeben habe und an jedem interessiert bin, der das liest, was ich schreibe, beginne ich jetzt immer weiter zu wachsen und größere Einnahmen einfahren zu können. Aber ich habe dafür fast ein Jahr gegeben, wie verrückt. Ohne viel dafür zu erhalten. In meinem Buch über das Bloggen, kann man lesen, dass ich nur fast die letzten Monate im ersten Jahr zu größeren Einnahmen gekommen bin. Jetzt mit den Bücher, ist die Einnahmenskurve natürlich noch ein wenig gestiegen. Aber ich werde immer mehr geben, als ich erhalte. Nur so läuft das Geschäft. Nur so läuft das im Internet. Frag jeden YouTube Millionären. Jeden Blog Millionären. Erst muss man geben wie verrückt. Und dann kommt es zurück. Am besten ist, man fragt noch nicht mal nach dem Zurück, sondern ist weiter mit dem Geben beschäftigt. Geben. Geben. Geben.

 

Viele Grüße!

Alex

 

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4 Gedanken zu „Ein Blog ist B2B Business – augenscheinlich B2C – Werben auf einem Blog

  1. Hi Alex!

    Ich lese gerade eines deiner Bücher und bin zum ersten Mal hier – weil du mir dazu geraten hast 😉 Und nun lese ich: „Deswegen kann ich keine halbherzigen Kommentare von Leuten akzeptieren, die nur an ihren eigenen Hintern denken, wenn andere Unternehmer so viel Geld dafür ausgeben müssen, um einen Link auf meinem Blog zu bekommen.“ Hast du nicht gerade das in deinem eigenen Buch empfohlen? Do-Follow-Blogs wie den deinen zu besuchen und sinnvolle Kommentare zu hinterlassen? 😉
    Egal, ich schaue mich trotzdem mal ein wenig um und bin gespannt, ob ich noch etwas für mich interessantes finde… 🙂
    Liebe Grüsse uns immer brennende Tasten…
    Wink
    Iris (chaoskirscheontour.de)

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