Ein Jahr reich-sein-fetzt.de – Ein kleines Resümee

Mein Blog reich-sein-fetzt.de ist mittlerweile schon knapp über ein Jahr alt. Ich veröffentlichte den ersten Beitrag „Arbeiten“ am 21. August 2015.

Ich dachte damals, ich mache einfach mal den Versuch und starte einen Blog. Das ich damit nebenbei Geld verdienen möchte, war mir dabei von Anfang an klar und es war auch ebenfalls eine große Motivation, die dazu beitrug, dass ich dran blieb. Ich überlegte nicht sehr lange beim Namen. Meine erste Idee war „wie-werde-ich-reich.de“. Diese Domain war zum Glück an ein Unternehmen vergeben, die mir die Domain für 2500 € anbieten wollten, was ich natürlich ablehnte.

Stattdessen wählte ich fröhlich frei reich-sein-fetzt.de!

Der Name kam locker daher und ich dachte, für einen ersten Versuch gar nicht so schlecht. Mir ist dabei klar, dass das Wort „Reich“ in der Gesellschaft teilweise verpönt wird. Aber zumindest stellt es eine Aussage da, mit der Menschen sich identifizieren können. Es ist ein interessanter Titel, den Menschen gerne anklicken, um zu sehen, was sich dahinter verbirgt.

 

Es geht um die Erfahrung

Als ich die ersten Beiträge endlich veröffentlichen konnte, hatte ich noch keinen Plan, was ich schreiben werde und wohin die Reise geht. Alles was ich wusste war, dass ich etwas zu sagen habe. In dem Sinne, dass Dinge in mir waren, die ich anderen unbedingt mitteilen wollte. Zum Beispiel wie man seine Gewohnheiten ändert.

Ich begann also einfach, die Beiträge zu schreiben, die mich am meisten interessierten und solche bei denen ich dachte, sie würden auch für andere einen Nutzen haben. Natürlich wollte ich auch Geld mit meinem Blog verdienen. Also baute ich Adsense Werbung rein, und probierte die eine oder andere Methode.

Ich möchte, dass mein Blog mein Begleiter ist auf einer Reise. Wir haben jetzt bereits viel zusammen erlebt und ich freue mich auf eine tolle weitere gemeinsame Zukunft.

 

Google Traffic

Google Traffic

 

Wie man auf dieser Grafik sieht, ist die Besucherzahl kontinuierlich gestiegen. Das kam vor allem dadurch, dass ich ab März noch mal begonnen habe, intensiver an dem Blog zu arbeiten. Ich habe angefangen mich auf die Beitragsinhalte, statt auf die Einnahmen zu konzentrieren. Dadurch habe ich mehr Beiträge mit mehr Qualität produzieren können.

 

Wenn man sich auf die Qualität der Produkte konzentriert, kommen die Einnahmen automatisch.

 

Design des Blogs

Ein Jahr Blogger

 

Ich habe viel Zeit damit verbracht, den Blog so einzurichten, dass er mir gefällt. Ich habe das Theme mehr als zehn Mal gewechselt und dabei teilweise meinen ganzen Blog zerschossen. Ich experimentierte soviel herum und machte so viele Einstellungen, sodass die Datenbank durcheinander kam und ich eine volle Recovery machen musste.

Mit meinem jetzigen Theme bin ich ganz zufrieden. Das sieht man auch daran, dass ich mittlerweile auf eine Absprungrate von 0-5% von ursprünglichen 60% gelandet bin. (Je niedriger, desto besser!)

Absprungrate

 

Ein Jahr Mühe, Erkenntnisse, Erfahrungen und erste Einnahmen

Ich muss sagen, ich habe anfangs nicht erwartet, dass es so viel Arbeit ist, einen Blog zu führen. Ich dachte ich fange an und tippe jeden Tag ein wenig. Nun ganz so einfach war das nicht. In erster Linie muss man etwas zu sagen haben. Frei und fröhlich vom Tag erzählen kann man seinem Tagebuch, aber nicht, wenn man ein Business betreiben will. Und genau das ist mein Baby inzwischen geworden. Mein eigenes kleines Business.

Nach einigen Monaten hatte ich eine Flaute. Ich wusste nicht, ob ich weitermachen werde. Zudem war ich privat in einer schwierigen Situation, die meine Motivation herunter zog. Aber nach der Halbzeit packte mich wieder frische Energie, ich überarbeitete den Blog mit seinem neuen Theme und fing an regelmäßiger Beiträge zu verfassen.

Das Schöne an einem Blog ist, dass er mit dir wächst. Mit jedem Beitrag, steigt die Chance, dass man auf Suchanfragen von Menschen über Google gefunden wird. Wie man oben an der organischen Suche Statistik sieht, ist die Zahl Woche für Woche höher gegangen. Und das obwohl gerade Sommerzeit ist. Zum Winter sollte mein Blog nochmal einen starken Boost bekommen.

Nach dieser Halbzeit war es dann auch, dass ich zu besseren Einnahmen kam. Diese werden zum Winter hin bestimmt ebenfalls steigen.

 

Es geht um die Persönlichkeitsentwicklung, nicht um das Geld

Ich schreibe zwar über Reichtum, Geld, Unternehmer sein und Börse, aber hauptsächlich geht es mir darum, persönlich zu wachsen. Geld ist nur die Bestätigung, dass das was ich tue auch wirklich funktioniert. Natürlich gibt es einem ein gutes Gefühl, wenn das Bankkonto im Plus ist, aber das ist nur ein Teil des wahren Reichtums. Ich mache das Ganze, weil ich frei sein will und meinen Tag selbst gestalten möchte. Mir geht es nicht darum, der größte Hai in einem Haifischbecken zu werden, sondern mir einen eigenen Teich anzulegen, an dem ich mein ganzes Leben verbringen kann, ohne abhängig von einem Arbeitgeber zu sein.

Auch ein Job ist wichtig und gut. Ich schreibe zwar viel davon, dass Jobs sch**ße sind und man nur seinen Arbeitgeber reicher macht, aber selbst ausgebeutet wird, aber ein Job kann auch eine hervorragende Möglichkeit sein, um persönlich zu wachsen.

 

Wähle einen Job nie wegen der Kohle, sondern wegen der Erfahrung und dem was du dort für dein Leben lernen kannst.

 

In meinem Job gibt es viele Idioten, aber es gibt auch viele vorbildliche Menschen, von denen ich viel lerne und es mir mein ganzes Leben nützlich sein wird.

Natürlich will ich längerfristig mehr Geld machen, aber ich möchte es nicht auf ausbeuterische Weise machen, sondern in dem ich echten Wert liefere und anderen helfe. Deswegen habe ich mich in den letzten Monaten auf ein neues Gebiet gewagt. Durch das Bloggen habe ich das Schreiben nochmal ganz anders kennengelernt und ich wurde mit jedem Artikel besser. Mein erstes Buch Persönlichkeitsentwicklung, hatte ich in der ersten Version bereits vor dem Blog geschrieben und später nochmal überarbeitet. Mittlerweile habe ich noch zwei weitere Bücher geschrieben*. Unter einem Pseudonym habe ich in den letzten Monaten noch weitere vier Bücher geschrieben, aber Fiction ist einfach vor einem härteren Publikum. Jeder hält sich für den geborenen Literaturkritiker, ohne selbst jemals Erfolg mit Bücher gehabt zu haben.

 

Wer Erfolg hat kritisiert nicht – sondern produziert

 

Die Zukunft von reich-sein-fetzt.de

Ich werde im Prinzip genau so weitermachen. Ich werde gute Blog Artikel verfassen und besser mit meinen Büchern werden. Der Hauptfokus aber liegt auf den Büchern. Dort ist die Entschädigung für den ganzen Aufwand viel gerechter als auf einem Blog. Auf einem Blog landen meistens Menschen, die von Google kommen und Gratis-Informationen suchen. Es macht mir zwar Spaß Blog Artikel zu schreiben, aber sie bringen von sich aus nicht viel ein. Mir geht es nicht darum die Leute auszusaugen, aber ich stecke so viele tausend Stunden in meine Arbeit, sodass eine gewisse Entschädigung von wenigstens 1,70 Tantiemen pro Buch gerechtfertigt sind. Man muss bedenken, dass davon auch noch Steuern abgezogen werden. Im Schnitt verdient man also an einem verkauften Buch lediglich ca. einen Euro.

 

(Dieser Artikel enthält Werbelinks)

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