Mit zwei Stunden Arbeit am Tag sein Gehalt verdoppeln + 1000 € im Monat

In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, wie du innerhalb überschaubarer Zeit dein Gehalt verdoppeln kannst. Der Verdoppelungseffekt tritt natürlich nur für die Menschen in Kraft, die einer gering bezahlten Tätigkeit nachgehen. Doch auch für besser gestellte Menschen, könnte es ein interessanter Nebenverdienst mit Spaßfaktor sein. Sein eigenes Business als Hobby zu betrachten und etwas neben dem Job aufzubauen kann befreiend sein und dem Leben einen gesunden Fokus geben. Produzent (Blog, Bücher, Podcast, Musik oder Video) zu sein, gibt einem Menschen Energie und Kreativität, wo vorher vielleicht keine da war. Und obwohl man sich vielleicht am Anfang noch nicht so wirklich an die Sache herantraut, wächst man mit den Aufgaben und Herausforderungen und ehe man sich versieht, hat man sich bereits etwas aufgebaut, was ich als zweites Standbein und Eigenes Business bezeichne.

Schnell stellt man fest, dass dieses Business sogar relativ stabil läuft und ohne einen selbst arbeitet. Die meiste Arbeit musste nur einmalig getan werden und deshalb bezeichne ich das Einkommen, welches daraus resultiert, als Passives Einkommen.

In diesem Artikel möchte ich einen groben Rahmen aufzeichnen, mit dem es möglich ist, sich ein passives Einkommen aufzubauen. Natürlich ist es von Projekt zu Projekt unterschiedlich, aber im Prinzip habe ich es selbst so aufgebaut, wie ich es heute aufzeige und bin der lebende Beweis, dass es so funktioniert.

 

Der Anfang: Die feste Einkommenssäule

Den Anfang macht natürlich der eigene Job. Dieser stellt oft die einzige finanzielle Grundlage dar. Meistens deckt der Job gerade mal die ganzen Fixkosten und sorgt damit dafür, dass man Essen auf dem Tisch, ein Dach über dem Kopf, Versicherungen bezahlt, hin und wieder neue Klamotten kaufen und seine Fortbewegungsmöglichkeiten benutzen kann. Für Luxus reicht es mit einem gering bezahlten Job oftmals leider nicht. Verlässt man sich sein gesamtes Leben nur auf seinen Job, kann es schnell passieren, dass man sich sehr daran gewöhnt hat, seine Feierabendstunden nur dazu zu nutzen, um abzuschalten und seiner Entwicklung damit „einen Riegel vorzuschieben“. Dies wird oft als Hamsterrad bezeichnet und frustriert langfristig gesehen zunehmend, da man keine Perspektive für sich selbst sieht. Man arbeitet, um die Unternehmensführung reich zu machen und selbst ist man oft ziemlich austauschbar. Damit gibt man seine ganze Macht aus den eigenen Händen und wird zum Spielball seiner Umstände. Hat man jetzt auch noch eine Familie und Kinder, die versorgt werden möchten, ist der Aufwand, den man betreiben muss, um aus dem Hamsterrad zu kommen, wenn man es denn möchte, umso größer. Wer jedoch mehr als nur ein Zahnrädchen sein will, der muss ein bisschen mehr machen als seine Kollegen. Statt vor den Fernseher, muss man an den PC. Statt zu konsumieren, muss man produzieren. Statt jedes Wochenende mit Freunden auszugehen, muss man es auf wenige Abende im Jahr reduzieren. Besser man lebt drei oder vier Jahre ein hartes und aktives Leben, als 30 oder 40 Jahre zu bereuen, dass man seine Chancen nie genutzt hat. Dass das Ganze nicht so einfach erscheint, ist mit klar. Man muss dazu durch viele Veränderungen gehen. Man muss seine Gewohnheiten und sein Leben umstrukturieren. Auch ich musste durch diese Veränderungen, um von einem passiven, in ein aktives Dasein zu kommen. Wie das genau geht, habe ich in meinem Buch Persönlichkeitsentwicklung festgehalten.

 

Job

 

Stufe 2: Ein Nebeneinkommen mit einem Blog aufbauen

Wer in dieser Welt finanziell frei sein möchte, muss unbedingt sein Denken in Bezug auf Geld ändern. Reich wird man nicht mit einem gut bezahlten Job alleine, sondern durch das Anhäufen von Vermögenswerten. Bei einem Job (egal wie hoch der Verdienst ist) neigen wir Menschen dazu unsere Ausgaben für unseren Lebensstandart schnell an das Einkommen anzupassen (großes Haus, zwei Autos, täglich hochgeschraubter Konsum und Luxus). Meistens kommen wir schnell mit unseren Ausgaben an das Limit. Das kann dazu führen, dass (im worst-case Szenario) man auch sehr schnell pleite gehen kann, wie z.B. im Falle einer Kündigung oder längeren Krankheit, wie Depression, Burnout oder körperlicher Unfähigkeit. Hat man nicht vorgesorgt, kann sich das rosige Leben schnell ändern und man steht ohne seinen Luxus dar.

Wer frei sein möchte, sollte generell aufhören, andere Leute mit Luxusartikel beeindrucken zu wollen, vor allem aber, sollte er anfangen, Vermögenswerte anzuhäufen, statt weitere Verbindlichkeiten zu kaufen. Verbindlichkeiten sind Waren, die das Geld mit der Zeit verspeisen, wie z.B. das Auto, welches, sobald es das Autohaus als Neuwagen verlässt, theoretisch nur noch die Hälfte wert ist. Vermögenswerte hingegen steigen mit der Zeit im Wert. Gute Vermögenswerte sind beispielsweise Aktien und Immobilien. Diese steigen im Wert mit der Zeit und halten Inflationen stand.

Meine liebsten Vermögenswerte sind jedoch andere. Für diese braucht man kein Kapital, sondern Zeit, Hingabe, Liebe und Wissen. Diese haben den Vorteil, dass man jeder Zeit an ihnen arbeiten kann, um ihren Wert zu erhöhen. Man ist auf keine Bank für einen Kredit angewiesen (auch wenn das nochmal seine ganz eigenen Vorteile hat, mit denen man noch viel schneller reich werden kann) und man arbeitet so viel und so lange wie man möchte. Mein erster Vermögenswert war dieser Blog hier. Ich führe ihn mittlerweile seit mehr als 1,5 Jahre und es führt dazu, dass ich immer eine Stütze im Internet haben werde, von der aus ich immer Menschen erreichen können werde. Das sorgt dafür, dass ich immer eine kleine finanzielle Säule neben meinem Job im Internet haben werde.

Das Geld kommt meistens durch Affiliate-Marketing zustande. Das bedeutet ich empfehle etwas und andere Leser finden es interessant und kaufen es, woraufhin ich eine kleine Provision erhalte. Weitere Einnahmen über meinen Blog kamen über Werbeaufträge zustande. Ich schrieb im Auftrag größerer Unternehmen Artikel und verlinkte diese. Das mache ich heute nicht mehr, da ich meinen Blog nicht als Litfaßsäule im Netz rumstehen sehen wollte. Dadurch verdiene ich weniger, aber das ist es mir wert.

 

Blog

 

Hat man sich in das Bloggen eingefunden und hat seine Prioritäten darauf gelegt mit seinem Blog auch etwas Geld zu verdienen, so kann man bereits nach einem Jahr mit einem kleinen aber hübschen Nebenverdienst rechnen. In diesem Jahr sollte man vor allem versuchen seine eigene Stimme im Internet zu finden und zu schauen, womit man anderen wirklich eine Hilfe sein kann. Natürlich muss zunächst das ganze Technische gelernt werden, aber sobald man das verinnerlicht hat und sein Design gefunden hat, reichen zwei Stunden am Tag, neben dem Job, locker dafür, um seinen Blog florieren zu lassen und sich nach und nach ein passives Einkommen aufzubauen. Wie man seinen Blog im ersten Jahr führen sollte, habe ich in meinem Buch LIFEHACK PASSIVES EINKOMMEN niedergeschrieben. Dort vermittle ich dir das richtige Mindset, welches du für einen erfolgreichen Blog im ersten Jahr benötigst.

Stufe 3: Eigene Produkte / Bücher

Hat man das Bloggen gemeistert und eine Routine für sich aufgebaut, so stellt man fest, dass man das Bloggen auch nebenbei betreiben kann. Dann öffnet sich ein neues Fenster für ein neues Hauptprojekt. In meinem Fall waren das Bücher. Gerade die Kombination von Blog und Büchern ist optimal. Von einem Blog kann ich meine Bücher direkt vertreiben und sie den Menschen zugänglich machen, die sich sowieso bereits für das Lesen interessieren.

Wer keine eigenen Bücher schreiben möchte, kann stattdessen Nischenseiten bauen, seinen eigenen Podcast aufnehmen, oder mit Youtube beginnen.

Der Vorteil von Büchern ist, dass man auf sein Wissen, welches man sich mit der Blogerstellung angeeignet hat, zurückgreifen kann und mit etwas Geschick aus dem einen oder anderen Thema ein Buch formen kann. Ein Buch hat den Vorteil, dass es direkt zu Einnahmen durch Amazon führt. Außerdem hat Amazon eine eigene Suchfunktion. Dadurch wird das Buch unabhängig von deinem Blog und Google gefunden, gekauft und gelesen werden.

 

Bücher

 

[Wichtiger Tipp] Lasse deine Bücher bereits vor der Erscheinung lektorieren. Das erspart dir ein unruhiges Gewissen und einige negative Rezensionen.

Wenn man sich damit arrangiert hat, für seinen Blog nur noch einmal in der Woche zu schreiben, was meiner Meinung nach völlig genügt, dann kann man die zwei Stunden täglich dazu nutzen an seinem Buch zu arbeiten. Natürlich muss man diese zwei Stunden sehr intensiv nutzen. Mit der Zeit wächst dann ganz beiläufig das Einkommen mit dem eigenen Blog passiv weiter. Ein weiterer Vorteil von Büchern ist, dass man sie auch anonym unter Pseudonymen veröffentlichen kann. Dadurch hat man mehr Spielraum und kann sich in verschiedenen Genres ausprobieren. Ich habe mich zum Beispiel sogar an einem Krimi probiert, der leider total gefloppt ist 😀

Prinzipiell hat man dabei aber keine Einkommensgrenzen. Je mehr Bücher man schreibt, desto besser wird man. Je mehr man liest, desto besser wird man.

[Anmerkung] Die Zahlen in der Grafik entsprechen nicht ganz meinen tatsächlichen Werten, dienen aber als realistische Orientierung. Die Zahlen können je nach Thematik und Zugriffszahlen sehr variieren.

Hat man einige Bücher geschrieben und sie verkaufen sich hin und wieder, hat man sich bereits eine zweite unabhängige Einkommensquelle aufgebaut. Zwar baut man sich mit Büchern schneller passives Einkommen als mit einem Blog auf, allerdings rate ich trotzdem zunächst zu einem Blog. Zum einen trainiert man dort das Schreiben, zum anderen kann man dort seine Bücher wunderbar verknüpfen und verkaufen.

 

Stufe 3: Eine weitere neue Beschäftigung

Zwar hat man mit seinem Job, einem Blog und seinen Büchern bereits viel zu tun, aber Platz für etwas Neues gibt es immer noch. Idealerweise bietet sich da Youtube an. Mit Youtube kann man sehr praktisch von überall arbeiten. Ein iPhone genügt da völlig. Das Video wird zu Hause auf dem Mac über iMovie bearbeitet und online gebracht. Mit Youtube lässt sich eigentlich jedes Geschäftsfeld hervorragend verbinden. Mit der geschalteten Werbung vor den Videos verdient man auch sofort Geld.

Schaut man sich meinen Youtube Kanal an, so ist er noch mikrig und kaum nennenswert. Es ist ein reines Hobbyprojekt, an dem ich ab und zu etwas mache. Diese Videos lade ich hoch und verknüpfe sie mit meinem Blog. Die Einnahmen davon sind eigentlich noch nicht nennenswert. Aber genau wie bei den Büchern kann man auch hier anonyme Projekte verwalten. So habe ich zum Beispiel mit einem Kumpel einige Kanäle, die ich hier aus Sicherheitsgründen nicht nennen werde. Fakt ist jedoch auch damit lässt sich einiges an passivem Einkommen verdienen und das gar nicht mal so schlecht.

 

Youtube

 

Wie man sieht, hat man nun vier voneinander unabhängige Einkommensquellen, drei davon im Internet. Während man an den nächsten Einkommensquellen baut, wachsen die anderen im Hintergrund weiter und arbeiten selbstständig daran, zu mehr Bekanntheit und größerem Einkommen zu gelangen. Man arbeitet mal hier zwei Stunden und mal dort zwei Stunden am Tag. Am Wochenende und im Urlaub kann man natürlich mehr leisten und kommt umso schneller voran.

Diese Einkommensquellen habe ich jetzt in den letzten 1,5 Jahren aufgebaut, wobei das Bloggen davon zunächst die aufwendigste Unternehmung war. Trotzdem möchte ich es nicht missen, denn es gewährleistet eine gewisse Basis und Kontinuität für die anderen Einkommensquellen. Mein Blog verlinkt meine Bücher und Youtube, meine Bücher verlinken meinen Blog und Youtube, und Youtube verlinkt meine Bücher und meinen Blog, während ich auf der Arbeit bin, schlafe oder das Leben mit meiner Freundin genieße.

Ich schreibe das Ganze nicht, um anzugeben, oder mich toll darzustellen, sondern, um einen Weg für Nachfolger zu zeigen. Das ist die Aufgabe meines Blogs, auch wenn ich diesen langfristig eigentlich nicht unbedingt brauchen würde, um mir etwas aufzubauen. Aber es macht mir Spaß und ich hoffe dem einen oder anderen ebenfalls zu dieser Freiheit verhelfen zu können. Ich werde in den nächsten Monaten und Jahren genau so weiter machen und mir nach und nach entweder neue Einkommensquellen aufbauen (langfristig evtl. auch Immobilien) oder meine bestehenden Einkommensquellen einfach immer weiter ausbauen.

Ja, ich weiß, in der Grafik sieht man nur 900,00 €. Aber wenn man kontinuierlich weiter an seinem passiven Einkommen arbeitet, dürfte es nicht länger als 1 bis 2 Monate für weitere 100,00 dauern.

Ich klammere mich in diesem Artikel an die zwei Stunden täglich, weil diese ein Minimum sind für ein Nebenbusiness im Internet. Natürlich kann man auch mit weniger etwas erreichen, aber viel weniger dürfte es auch nicht sein, um eine gewisse Kontinuität zu gewährleisten. Da man ja auch Hausarbeit, Essen, das Pendeln zum Job und soziales Geschehen täglich mit in den Alltag bringen möchte, sind zwei Stunden in meinen Augen das Mindestmaß, welches man sich für einen Nebenjob im Internet offenhalten sollte. Je mehr man macht, desto besser. Je intensiver und konzentrierter, desto besser.

 

Willst du mehr darüber wissen?

Ja, ich will mehr über passives Einkommen im Internet wissen (Video)

 

(Dieser Artikel enthält Werbelinks)

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4 Gedanken zu „Mit zwei Stunden Arbeit am Tag sein Gehalt verdoppeln + 1000 € im Monat

  1. Guter Artikel finde die Grafiken sehr gut. Ich mache das auch seit kurzem, allerdings habe ich meinen alten Job aufgegeben um meine ganze Energie dort rein zu stecken. Wenn man einen harten Beruf ausübt ist schon anstrengend sich nochmal abends an die Arbeit zu setzen. Aber wer will der kriegt 😉

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