Warum uns alte Strukturen, an Veränderungen behindern

 

Die Kindheit

In der Kindheit sind wir einfach nur ein Schwamm. Unsere Entscheidungsfähigkeit richtet sich noch nicht nach eigenen rationalen Überlegungen, sondern sehr intuitiv und ist ein Ergebnis, des direkten Umfelds. Wenn Mama und Papa sagen das ist gut, dann ist es gut. Wenn andere Kinder sagen, du darfst nicht mitspielen, dann fühlst du dich ungeliebt. So entstehen die ersten Komplexe und der Charakter fängt an sich hier seine Persönlichkeit zu recht zu spinnen. Dabei geht er nicht danach vor, was er sein möchte. Sondern, wird direkt ein Spielball des Umfeldes, in dem er aufwächst. Hier bilden sich die ersten Strukturen, förderliche, aber auch destruktive.

 

Der junge Erwachsene

Die Schulzeit neigt sich dem Ende zu, und das große, wilde Erwachsenen Leben wartet vor der Tür und klingelt sturm. Es ist eine große Zeit der vielen kleinen Veränderungen, man löst sich von der elterlichen Bindung und ist auf dem Weg in sein eigenes Leben. Den stärksten Einfluss bilden hier Freundschaften. Wichtig ist hier unterscheiden zu können, welche Freundschaften hier wirklich gute sind. Gute Freunde nehmen dich so wie du bist und helfen dir beim Wachstum. Gute Freunde sind die, die selbst gut mit ihrem Leben zu recht kommen und eine Stütze sein können. Sie lassen dich, an dich glauben und geben dir eine Entscheidungshilfe. Sie spannen dich nicht ein für ihre eigenen Pläne, sondern glauben an deine eigene Entwicklung. Natürlich musst du ein genau so guter Freund für sie sein, wenn du das Glück hast und über echte Freunde verfügst.

Hier besteht das stärkste Umfeld aus Freundschaften und den ersten Liebesbeziehungen. Sie prägen und sagen dir direkt oder indirekt, wer und was du für sie bist.

 

Erwachsen sein

Du hast bereits dein eigenes Leben, ein eigenen Job, eine eigene Behausung. Vielleicht hast du schon selbst Familie und Nachwuchs. Die strukturelle Persönlichkeit, hat seine Weichen gestellt und der Zug ist schon längst angerollt und fährt mit 200 km/h, fröhlich durch die Landschaft des Lebens. Hobbys aus Kinderzeiten, Beruf und soziales Umfeld sind etabliert und du hast endlich dein eigenes Leben. Die Woche über wird gearbeitet und am Wochenende wird geruht. Woche, für Woche vergeht und schon hast du ein Jahr in der Firma verbracht. Dein soziales Umfeld hat sich wegen der Arbeit, dramatisch verändert und du hast viel Kontakt auch mit älteren Arbeitskollegen, die dir ein Wink auf das zukünftige Leben geben und aus ihrer Weisheit berichten.

Hier ist man bereits in festen Strukturen. Alle bisherigen Umstände und zu einem gewissen Teil auch Gene machten dich zu diesem Menschen, der du heute bist.

 

Warum Veränderungen wichtig sind

Positive Veränderungen haben immer ein Ziel: Ein besseres Leben.

In allen Stadien des Lebens, sind wir zum größten Teil das Ergebnis unseres Umfelds. Das Problem hierbei ist, die Masse ist sehr träge. In dem Buch Psychologie der Massen, beschreibt Gustave Le Bon, wie der Einzelmensch von der Massenseele beeinflusst wird. Die Massenseele ist daher eine sehr träge und stets hinter dem Individuum her ziehende Kraft. Darum ist der Durchschnittsmensch für Veränderungen verschlossen und lebt sein Leben so wie es auch sein Umfeld tut. Selbst wenn er Möglichkeiten für positive Veränderungen erkennt, erscheint im Hintergrund die Frage: „was werden meine Freunde denken? Meine Familie?“

Aber das Leben ist Veränderung. Das Leben ist Evolution und Weiterentwicklung, ununterbrochen. Es gibt kein Stillstand, alles ist ein Fluss und ist im Fluss. Schon mal ein Wasserfall gesehen, der einfach stehen bleibt, nur weil ihn Menschen gerade beobachten und er sich fragt, was sie jetzt über ihn den Denken mögen, warum er es sich einfach erlauben würde, da runterzufließen?

 

Warum uns Veränderungen schwer fallen

Veränderungen sind ganz natürlich. Der Mensch aber, mit seinem so „hohen Verständnis“ und seiner so tollen Auffassungsgabe, die Krone der Schöpfung, ja des Universums, schafft es nicht seine kleinen Gewohnheiten zu verändern. Warum?

Soziale Ächtung

Der Mensch hat Angst von seinem sozialen Netzwerk verstoßen zu werden, sobald er sich verändert. Diese uralte Angst aus langer Vorzeit ist immer noch in einem großen Teil in unserem Geist und Gehirn präsent. Trotz den tollsten und neusten Errungenschaften unserer modernen, digitalen Zivilisation, unterliegen wir immer noch diesen alten einfachen Mustern.

Veränderungen fallen uns schwerer, je mehr wir uns selbst an unser Umfeld verkaufen müssen. Je abhängiger wir von der äußeren Realität sind, je weniger wir auf unsere eigene innere Realität achten. Natürlich ist das auch nicht so leicht, denn die äußere Realität. Diese schöne prächtige äußere Realität hat eine starke Anziehung, aber wir übersehen unseren unendlich intelligenten inneren besten Freund. Ein Freund, der dich immer unterstützt und dich immer weiter bringen wird, immer für dich da ist und dich ewig unterstützen möchte, und die einzige Gegenleistung ist, dass du ihn endlich bemerkst und für Wahr akzeptierst. Deine innere Stimme.

In meinem Buch Erfolg ist eine Zwiebel, lernst du dich erfolgreich von deinen Umständen zu befreien und dein wahres Leben zu leben.

 

 

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