Wie aus einem Hobby ein Business entsteht

Schöne Pfingsten an alle Leser von reich-sein-fetzt.de

Das ist hier ist ein besonderer Beitrag von mir, in Dankbarkeit an eine besondere Zeit. Ich möchte heute nämlich meine Vergangenheit aufrollen und zeigen, was ich die letzten 10 Jahre gemacht habe. Es ist nicht irgendwoher, dass sich Menschen für Unternehmertum und Selbstständigkeit interessieren.

Wenn du danach brennst selbstständig zu sein und ein eigenes Unternehmen zu besitzen, dann bist du dazu veranlagt. Wenn du dazu veranlagt bist, dann siehst du überall Möglichkeiten ein Unternehmen entstehen zu lassen. Genau so ist es bei mir vor 10 Jahren mit meinem Hobby geschehen: Breakdance.

 

2005 Beginn einer Leidenschaft

2005 war der Startschuss für mich und meine Kumpels. Spontan kamen wir von heute auf morgen zu der Entscheidung mit Breakdance anzufangen. Nach dem wir alle Arten von Sportarten „durchgespielt“ hatten, wurde es Zeit für etwas Neues. Wir taten uns zusammen und besuchten zum ersten Mal ein Jugendhaus in der Stadt, wo es bereits eine Breakdance Gruppe gab. Von ihnen lernten wir die elementaren Sachen und entwickelten uns schnell weiter.

Jeder entdeckte seine Talente und jeder hatte die anderen mit motiviert und wir sind stark stark daran gewachsen. Ich war damals 16 und begann gerade mit meinem Fachabitur in Wirtschaftsinformatik. Breakdance wurde unser liebstes Hobby. Wir trainierten nach der Schule, Tag ein, Tag aus. Es verging kein Tag ohne Training.

Wir wurden immer besser, die Erfolge machten sich bemerkbar.

 

2007 – 2011 Es wurde ernst

Zwei Freunde von unserer Gruppe machten eine Ausbildung zum Koch in einer größeren Hotelkette. Durch gute Beziehungen bekamen wir die Möglichkeit einen Auftritt für ein Wochenendevent aufzuführen. Es kam gut an und das Hotel buchte uns von nun an jedes bzw. jedes 2. Wochenende, je nach Größe des Events.

Nach zwei Jahren hartem Training, bekamen wir das erste Mal Geld und extrem viel Anerkennung für unser hartes, tägliches Training. Es war auch der Moment, in dem wir merkten, dass man daraus ein kleines Business für ein nettes Taschengeld aufbauen kann.

Wir trainierten weiter und hatten hier und dort Auftritte und Fotoshootings. Es kamen andere Hotels, andere Plätze und andere Veranstalter, die uns für unsere Zeit und unsere Entertainmentleistung bezahlten. Trotzdem war es noch „nur“ nebenbei. Doch dafür war es ein gutes Nebeneinkommen.

Ich machte währenddessen sogar mein zwei jährigen Wehrdienst und trainierte dort in der Sporthalle in der Kaserne alleine weiter.

 

„Training muss sein!“

 

2012 – 2015 Vom Breakdance leben

Meine Freunde sahen nicht mehr ganz das Potential in unserem „Hobby“, was es für mich längst nicht mehr war. Sie waren mit ihrer Ausbildung fertig und betraten bereits ihre Arbeitswelt, während ich noch fröhlich durch die Luft wirbelte und nebenbei studierte. Die Arbeitswelt hatte sie bereits verschlungen, aber ich wollte frei bleiben.

2010 ging ich auf die Uni und studierte Architektur, weil es das einzige halbwegs interessante Fach war und ich gute Voraussetzungen dafür hatte. Aber ab dem 2. Semester ging meine Aufmerksamkeit rapide herunter, sodass ich bis zum 7. Semester nur noch das Nötigste tat. Ich hätte den Abschluss schaffen können, aber ich sah einfach kein Sinn darin.

‚Mir war klar, dass ich nicht mein ganzes Leben in einem Büro arbeiten möchte, für einen Vorgesetzten. Noch nicht einmal der Architekt hätte das wirkliche Sagen, sondern der Bauherr, der, der das Geld hat und den Architekten nur die Pläne zeichnen lässt. In diesem Studium wurde mir mal wieder die Macht des Geldes bewusst.

Wie kann es sein, dass man sein ganzes Leben studiert, lernt, arbeitet, vielleicht 30 Jahre Erfahrung hat und sein eigenes Architekturbüro hat, sich trotzdem vom Kunden ducken muss und auf ihn hören muss. Ich wollte nicht derjenige sein, der die Pläne zeichnet. Ich wollte der sein, der das Geld hat und dem Architekten sagt, wie etwas gezeichnet werden soll.‘

In dieser Zeit kam ich mit meiner damaligen Freundin zusammen, die selbst Balletttänzerin ist und zusammen bauten wir ein einzigartiges Duett auf, dass es bis dahin noch nicht gab. Die Kombination aus Breakdance und Ballett war eine perfekte Mischung und wir bauten uns daraus ein Business, von dem wir nun sehr gut Leben konnten. Wir hatten zusammen viele Auftritte für die unterschiedlichsten Anlässen, Feiern, Unternehmensfeiern, Hochzeiten, usw. Zusätzlich wurden wir in so gut wie allen Schulen der Stadt zum Unterrichten von Kindern gebucht. Das war unser Leben: Immer unterwegs, immer am Trainieren.

 

Wie es zu diesem Business kam

Ehrlich gesagt, ich weiß es gar nicht. Hättest du mich 2005 bei dem ersten Handstand gefragt, ob ich später davon leben will oder kann, ich hätte dich einfach pessimistisch angeschaut und wäre weiter trainieren gegangen. Letztlich hat es aber die letzten zwei von den insgesamt zehn Jahren wunderbar funktioniert. Es waren acht Jahre Training und Arbeit dafür notwendig und irgendwie hat sich alles dazu gefügt. Die letzten zwei Jahre waren wir als Crew mehrmals in Amsterdam, in Frankreich und in mehreren deutschen Städten für Auftritte und Wettkämpfe unterwegs.

Die Intention war, die Welle einfach zu reiten. Die Welle zu surfen bis sie weg war. Es ging nie um das Geld. Es ging darum eine Mission zu haben und sie zu leben. Es ging um die Erfahrung und darum sich seine Realität so zu gestalten, wie man es selbst möchte.

Ich weiß nun: Es ist machbar, sich etwas aus dem Nichts zu erschaffen.

Und ich weiß, dass das mehr Spaß und Erfüllung bringt, als jeder Angestelltenjob. Damals gab es zwar schon das Internet, aber ich habe es einfach nicht als etwas potentielles angesehen. Ich habe noch nicht ein mal viele Fotos und Videos von der Zeit aufgehoben, weil wir so sehr in diesem „Ding“ waren, ohne an die Zukunft zu denken.

Heute sehe ich eine andere Kraft im Internet. Heute ist dieser Blog mein Hobby und mein Business.

 

 

 

Das Brechen der Welle

Letztlich starb die Welle. Ich war 26 Jahre alt und habe so gut wie alles im Breakdance mitgenommen, was mir wichtig war. Ich habe die Welle mitgenommen und sie von Anfang bis zum Ende ausgekostet. Doch alles hat mal ein Ende und so sprang ich vor der Endstation ab und orientierte mich um. Die Beziehung mit meiner damaligen Freundin, mit der wir unser kleines Künstlerleben gelebt haben, war auch bereits vorbei und ich begab mich auf eine neue Reise.

Ich konnte nicht mit 26 immer noch Tänzer sein. Neue Erfahrungen mussten her, also nahm ich den Job an. Dort stellen wir einige Finanzzeitschriften her und ich kam zum ersten Mal mit dem Thema Börse und Unternehmer sein in Kontakt. Ich recherchierte weiter im Internet und fing an, eine neue Welt zu betreten. Ich schrieb mein erstes Buch  und startete diesen Blog, nach dem ich Rich Dad poor Dad* gelesen hatte.

Wohin die Reise geht, kann ich noch nicht sagen, ich weiß nur, dass es jetzt bereits ein spannendes Abenteuer ist und es macht jeden Tag mehr Spaß. Und aus meiner Erfahrung weiß ich, das ist ein gutes Zeichen. Also mache ich immer weiter.

 

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